01/2010: Netzwerke

Das ADMIN-Magazin 01/2010 stellt praktische Tools und Technologien für den Administrator von Servern und Netzwerken vor.

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Inhalt:

  • Remote-Login mit kryptografischen Schlüsseln
  • Desktop zum Mitnehmen: X2go 3.0
  • Was Neatx kann und was Google damit vor hat
  • Netzwerkmonitor Ourmon
  • Performance und Handling großer Nagios-Infrastrukturen vereinfachen mit Check_mk
  • Postfix 2.6.2: Neuartiges Stressmanagement und Multi-Instanzen
  • Multiple Instanzen beschleunigen den Mailserver Postfix 2.6
  • Knujon unternimmt rechtliche Schritte gegen das Spam-Problem
  • Was ist dran am Mailserver-Brute-Force?
  • VoIP mit Freeswitch
  • VoIP-Telefonanlage mit Asterisk einrichten
  • Paketwarteschlangen im Userspace bearbeiten
  • Neues beim Traffic Shaping
  • Ein Streifzug durch Geschichte und Zukunft des Ethernet
  • Netzwerkkarten und Switches redundant verwenden
  • Bandbreitenkontrolle mit Wondershaper
  • WebDAV mit Apache 2
  • LDAP-Directory-Server 389
  • Schwachstellen mit Open VAS aufspüren
  • Intrusion Detection mit Samhain
  • Zertifikate mit Open CA verwalten
  • Programme mit der SELinux-Sandbox absichern
  • Microsofts Powershell für Windows-Server
  • Workshop: Mit Opsi Linux fürs Windows-Deployment einsetzen
  • Cups-Drucker mit Windows nutzen
     

Artikel aus dem ADMIN-Magazin 01/2010

Intrusion Detection mit Samhain (frei)

Schon seit nunmehr fast 10 Jahren dreht Samhain auf zahlreichen Linux-Rechnern äußerst erfolgreich seine Runden. Die kostenlose Software meldet Einbruchsversuche und schickt ihre Protokolle auf Wunsch sogar an einen speziellen Server – eine in dieser Preisklasse selten gebotene Funktion.

Knujon unternimmt rechtliche Schritte gegen das Spam-Problem (frei)

Die meisten Maßnahmen gegen Spam setzen auf einer technischen Ebene an und gleichen dem Hase-Igel-Wettlauf. Knujon versucht das Problem an der Wurzel zu packen und ergreift rechtliche Schritte gegen Spam-Provider. Die Gründer des Projekts erklären das System.

Der Directory Server 389 (frei)

Mit dem 389-Directory Server (389-DS) gibt es eine moderne Alternative zum guten alten OpenLDAP. Das aus dem Fedora-Projekt stammende Projekt besitzt einige besondere Fähigkeiten auf, die dieser Artikel näher vorstellt.

Heft-DVD

Auf der Heft-DVD finden sie die aktuelle Version 12 von Red Hats Community-Distribution Fedora. Sie bringt allerhand Neuheiten für Systemadministratoren, Programmierer und Endanwender.

Remote-Login mit kryptografischen Schlüsseln

Admins müssen sich oft auf einem entfernten Rechner anmelden. Ist ein einfaches Passwort die einzige Hürde beim Login, bleibt ein ungutes Gefühl. Doch unter Linux erlaubt eine ganze Palette von Verfahren mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen eine kryptographisch gesicherte Authentifizierung.

Was Neatx kann und was Google damit vor hat

Google kommt mit Neatx über den Linux-Terminalserver-Markt. Weil NX perfekt in die Cloud-Strategie passt, befürchten Pessimisten eine neue Dominanz. Zu Recht?

Netzwerkmonitor Ourmon

Das weitgehend unbekannte Open-Source-Tool Ourmon überwacht das Netzwerk in exzellenter Weise. Sein Spezialgebiet ist jedoch das Erkennen von Anomalien, verursacht insbesondere durch Würmer und ähnlich missliebiges Software-Getier.

Performance und Handling großer Nagios-Infrastrukturen vereinfachen mit Check_mk

In großen Netzen mit vielen Hosts und Admins stößt die klassische Nagios-Konfiguration an Grenzen. Das universelle Client-Agent-Plugin Check_mk benötigt dagegen für beliebig viele Checks nur eine Abfrage pro Client und kann die auf dem Host zu überwachenden Services automatisch erkennen.

Postfix 2.6.2: Neuartiges Stressmanagement und Multi-Instanzen

Anfang Mai erschien das jährliche stabile Postfix-Release. Schon allein der vollautomatische Antistress-Modus liefert Gründe genug für einen genauen Blick auf die Details.

Multiple Instanzen beschleunigen den Mailserver Postfix 2.6

Mehrere unterschiedlich konfigurierte Instanzen eines Postfix-Servers auf einer Maschine sind mit der neuesten Version kein Problem. Der neue Multiple-Instance-Manager verteilt die Sendungen.

VoIP mit Freeswitch

Wenn das Stichwort Voice-Over-IP fällt, denken die meisten an den Telefonie-Server Asterisk. In Freeswitch findet er einen Konkurrenten, der sich recht leicht konfigurieren lässt.

VoIP-Telefonanlage mit Asterisk einrichten

Telefonanlagen sind teuer und aufwändig zu installieren. Anders Asterisk: Die freie Software steht Profisystemen in nichts nach und beherrscht sowohl VoIP als auch ISDN .

Paketwarteschlangen im Userspace bearbeiten

Es gibt viele Gründe, den Fluss der Datenpakete durch ein Computersystem zu manipulieren. NFQueue reiht Pakete in eine Warteschlange ein und erlaubt es Userspace-Programmen, diese weiterzuverarbeiten. Das erleichtert die individuelle Paketsteuerung.

Neues beim Traffic Shaping

Die gebuchte Bandbreite nach draußen mag noch so groß sein: Wenn große Downloads laufen und mehrere Leute Videos schauen, bleiben interaktive Sessions und VoIP-Telefonate auf der Strecke. Ein Freund und Helfer muss den Datenverkehr regeln: Traffic Shaping.

Ein Streifzug durch Geschichte und Zukunft des Ethernet

Mit 10 Mbit pro Sekunde fing alles an, heute arbeiten die IEEE-Experten am 100 Gbit/s-Standard. Immer größere Datenmengen erfordern immer schnellere Netze – und eine immer ausgefeiltere Technik für die sichere Datenübertragung. Das Rennen ist noch längst nicht zu Ende.

Netzwerkkarten und Switches redundant verwenden

Der Ausfall einzelner Netzwerkkomponenten darf Infrastrukturen nicht gefährden. Ethernet-Interfaces redundant über Bonding zu koppeln, fängt viele Probleme schon vorher ab.

Bandbreitenkontrolle mit Wondershaper

Bandbreitenregulierung hilft Engpässe im Netz zu umgehen. Wondershaper erschließt die sehr komplizierte Technik dahinter auch dem Normalanwender.

Schwachstellen mit Open VAS aufspüren

Software enthält Fehler, Security-Experten finden sie und Sicherheitsportale listen die Schwachstellen auf. da wäre es doch praktisch, wenn ein Werkzeug automatisch prüfen würde, ob die eigenen Rechner betroffen sind. Open VAS verspricht nicht nur Scanner, sondern auch Sicherheitsmanager zu sein.

Zertifikate mit Open CA verwalten

Glücklicherweise schützen immer mehr Anwendungen ihren Datentransport mit SSL. Für jeden Dienst ein selbst signiertes Zertifikat anzulegen skaliert aber nicht – eine eigene CA muss her. Doch vor dem Unterschreiben steht eine hakelige Konfiguration.

Programme mit der SE-Linux-Sandbox absichern

Das Surfen im World Wide Web wird immer gefährlicher. Viele Anwender wünschen sich deshalb einen sicheren Webbrowser, der sie vor Malware und anderen unliebsamen Überraschungen schützt. Mit Hilfe von SE Linux lassen sich besonders gefährdete Anwendungen nun in einen Käfig einsperren.

Linux fürs Windows-Deployment

Linux meistert auch die Softwareverteilung von Windows-PCs im Netzwerk mit Bravour. Am Beispiel des deutschen Produkts mit dem Namen Opsi zeigt der Artikel, was möglich ist.

Cups-Drucker mit Windows nutzen

Mit einem einfachen Trick stellen Sie auch Drucker über Cups im Netzwerk bereit, die Windows von Haus aus nur lokal ansprechen könnte.

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