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Die Schweizer Messer im Fault-Management

Flexible Monitore

Monitore, die ihre Informationen via SNMP beziehen, sind eine Art Allzweckwaffe von OpenNMS. Doch nicht jedem Admin ist bewusst, welche Vielfalt an Informationen sich damit erschließen lässt.
Jens Michelsons

Neben der hohen Skalierbarkeit zeichnet sich OpenNMS durch offene Schnittstellen und viele Standardmonitore aus, die bereits direkt nach der Installation zur Statusüberwachung von Diensten wie HTTP, SMTP, POP3 oder DNS einsetzbar sind. Dieses System ist über konfigurierbare Monitore noch erweiterbar, sodass dem Admin schnell eine Vielzahl an Überwachungsmöglichkeiten zur Verfügung steht, die er ohne Programmierkenntnisse nutzen kann.

Als ganz besonders nützlich erweisen sich dabei die Monitore für SNMP sowie für Windows-Dienste und Prozesse, die ihre Informationen ebenfalls via SNMP beziehen. Dieser Artikel erklärt, wie sie sich ausnutzen lassen.

SNMP im Überblick

Das Simple Network Management Protokoll (SNMP) wurde zur Überwachung und Steuerung von Netzwerkkomponenten entwickelt und standardisiert. Welche Informationen im Einzelnen abfragbar sind, das verrät eine sogenannte Management Information Base (MIB). Diese baumartige Struktur (Abbildung 1) speichert alle abfragbaren Merkmale. Jedes Merkmal ist über einen Object Identifier (OID) erreichbar.

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