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Erste Schritte mit Open Solaris und Zones

Containerfracht

Mit Open Solaris Zones hat der Admin eine leistungsstarke und dabei einfach zu administrierende Virtualisierungslösung an der Hand, die kaum Performanceeinbußen zur Folge hat und sehr viele Container nebeneinander verkraftet. Dieser Artikel assistiert bei den ersten Schritten.
Ken Hess

Open Solaris ist wie Linux ein ambitioniertes Betriebssystem-Projekt, das eine Plattform bereitstellt, auf der sich Applikationen entwickeln und ausführen lassen. Ursprünglich von Sun Microsystems ins Leben gerufen und nun zu Oracle gehörig, läuft Open Solaris auf einem breiten Spektrum von PC-Hardware [1]. Eines der beeindruckendsten Features ist die eingebaute Virtualisierungslösung Solaris Zones.

Virtualisierungsexperten messen die Effizienz als Funktion der Performance und der Anzahl möglicher virtueller Maschinen pro Host. In beiden Disziplinen ist Solaris Zones ungeschlagen: Die Performance der Zonen ist nativ und es können Hunderte Instanzen auf einem Host nebeneinander existieren.

Die Zonen, oft auch Container genannt, sind eine erweiterte Abart der Chroot-Jails. Wie Jails bieten sie eine sichere und isolierte Umgebung, aus der heraus Prozesse, Applikationen und Services gestartet werden können. Alle Zonen eines Solaris-Systems beziehen sich auf einen gemeinsamen Kernel. Obwohl sich verschiedene Linux-Distributionen in einer Open-Solaris-Zone installieren lassen (Red Hat und CentOS), ist es empfehlenswert, stattdessen bei Open Solaris für alle Zonen zu bleiben.

Wer sich mit einer Zone über ihre IP-Adresse oder einen Hostnamen verbinden will, dem erscheinen die Zonen wie alleinstehende Rechner. Der gelegentliche Nutzer wird zwischen einer Zone, einem voll virtualisierten und einem physischen Rechner keinerlei Unterschiede bemerken. Jede Zone kann ihren eigenen Administrator, ihre eigenen User und Passworte haben.

Voraussetzungen

Für praktische Experimente mit Solaris Zones müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst ist die aktuellste Open-Solaris-Version nötig, installiert auf einem PC. Hardware, die sich für Linux eignet, sollte auch für Solaris passen. Viele Zonen-Hosts verfügen über 2

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