Pacemaker, Libvirt und KVM
Eigene Clouds
Kaum ein anderes Thema dominiert die IT-Landschaft augenblicklich so stark wie Cloud Computing. Amazon & Co. haben es vorgemacht: Rechenleistung für verschiedene Aufgaben schnell und unkompliziert zur Verfügung zu haben, ist gerade für viele mittelständische Unternehmen sehr reizvoll. Und sogar die ganz großen Unternehmen verlagern ihre Prozesse in die Wolke.
Dabei verbinden sich mit Begriff Cloud durchaus verschiedene Dinge – gemein ist allen Definitionen, dass auf irgendeine Weise schnell und ohne große Umschweife Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden kann.
Virtualisierung ist einer der Grundpfeiler von Cloud Computing. Es gibt wenig, was leichter ist, als eine neue virtuelle Maschine zu erstellen und sie einem Kunden zu überantworten. Das Framework im Kernel, sei es im Fall von Linux Xen oder KVM, kümmert sich um alles und sorgt dafür, dass die Benutzer tatsächlich nur ihren Bereich der Wolke sehen.
Thema Hochverfügbarkeit
Wenn sich ein Unternehmen dafür entscheidet, die Cloud zu verwenden, so gibt es damit einen großen Teil der Kontrolle über dieses System in fremde Hände. Als Cloud-Kunde nutzt man Dienste und vertraut darauf, dass der eigene Cloud-Anbieter sich um die technischen Begebenheiten im Hintergrund kümmert. Daraus ergeben sich für Cloud-Provider einige Probleme – wie ist beispielsweise mit fehlerhafter Hardware umzugehen? Kunden werden sich kaum begeistert zeigen, wenn ihre Cloud-Dienste nicht zur Verfügung stehen, weil ein Server den Geist aufgegeben hat. Und genau deshalb ist der Cloud-Anbieter auf Hochverfügbarkeit angewiesen – die verschiedenen HA-Ansätze sind wichtige Faktoren bei Cloud-Setups. Die Komponenten des Linux Cluster Stacks kommen da wie gerufen: Bereits aus zwei Servern ist mit Pacemaker und unter Einsatz der Libvirt eine Cloud möglich, die mit den größten Widrigkeiten zurechtkommt. Dieser Artikel widmet sich
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