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GUID-Partitionstabelle statt MBR in der Praxis

Table Dance

GPT – die GUID-Partitionstabelle – löst bei großen Festplatten den gewohnten Master Boot Record zwangsweise ab. Die normalen Linux-Fdisk-Programme kommen aber noch nicht klar mit dem neuen Partitionierungsschema. Mit den richtigen Tools ist der korrekte Dreh aber schnell gefunden.
Hans-Peter Merkel

Seit Menschen Festplatten in PC-Gehäuse schrauben, stoßen sie an Limits. Mal waren es die im Bios, dann die von Controllern [1] oder solche in den Betriebssystemen. Maximale Sektoren, Köpfe, Partitionsgrenzen und -mengen, Bootbereiche und, und, und. In den 80ern beispielsweise zwang MS-DOS 3.2 Festplattenbesitzer dazu, ihre teuren Schätzchen in 32-MByte-Partition aufzuteilen. Eine solche Veteranin mit 2,5 Kilo Kampfgewicht zeigt Abbildung 1 auf der Seite liegend. Um ihre nach heutigen Maßstäben lächerlichen 85 MByte Kapazität zu nutzen, waren mindestens drei Partitionen nötig.

Abbildung 1: Alt und neu: Seite an Seite eine mit 85 MByte nur äußerlich große Micropolis-Platte aus den 80ern neben einer aktuellen 3-TByte-SATA-Festplatte von Seagate, die für diesen Artikel als Testobjekt diente.

Das zweite, optisch kleinere Gerät auf dem Foto dagegen ist sehr viel neuerem Datums, eine von zwei Seagate-Festplatten ST 33000651 AS,

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