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Hyper-V-Netzwerkeinstellungen optimieren

Flusskontrolle

Bei Leistungsproblemen von virtuellen Servern unter Hyper-V liegt der Flaschenhals oft im Netzwerkzugriff. Mit dem passenden Know-how können Administratoren Optimierungen vornehmen, die die virtuellen Netzwerkverbindungen deutlich beschleunigen.
Thomas Joos

Die Version 3.0 von Hyper-V in Windows Server 8 bietet zahlreiche Verbesserungen im Netzwerkbereich, die zu höherer Performance verhelfen. Beispiele dafür sind der direkte Zugriff von virtuellen Maschinen auf Hardwarefunktionen der Netzwerkkarte oder eine bessere Steuerung und Konfiguration von Netzwerkverbindungen. Aber auch in der aktuellen Version Hyper-V 2.0 in Windows Server 2008 R2 lassen sich Optimierungen durchführen, die Netzwerkverbindungen von virtuellen Servern deutlich beschleunigen.

Funktionsweise von Hyper-V-Netzwerken

Damit virtuelle Server in Hyper-V-Netzwerken auf das physische Netzwerk zugreifen können, muss es eine Verbindung zwischen dem virtuellen Server und der physischen Netzwerkkarte des Hyper-V-Hosts geben. Diese Verbindung bildet der Hypervisor über einen virtuellen Netzwerkswitch ab. Da sich die verschiedenen virtuellen Server auf dem Hyper-V-Host die physischen Netzwerkkarten teilen müssen, kann es hier durchaus zu Konflikten und Ressourcenengpässen kommen. Die Verwaltung der Netzwerke findet im Hyper-V-Manager über den Manager für virtuelle Netzwerke statt (Abbildung  1). Hier können Sie drei Arten von virtuellen Netzwerken erstellen:

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