Management virtueller Server mit Archipel
Rettungsinsel
Der Umfang an Virtualisierungs-Technologien hat anno 2011 ein beträchtliches Ausmaß angenommen. Lässt man die kommerziellen Akteure im Cloud-Business von VMware, Citrix und Red Hat mit ihren integrierten oder proprietären Verwaltungslösungen außen vor, besteht immer noch reichlich Bedarf, die nicht minder interessanten Betriebssystem-, Para- und Hardware-Virtualisierer LXC, Open VZ, VMware, Xen, Virtualbox und KVM unter eine gemeinsame Verwaltungsoberfläche zu bringen, woran Libvirt [1] einen maßgeblichen Anteil hat.
Das mit Spannung erwartete Archipel [2] von Antoine Mercadal basiert auf Libvirt und dem XMPP-Protokoll. Archipel unterstützt alle Virtualisierungstechnologien, für die Libvirt entsprechende Treiber bereithält. Aktuell sind das KVM/Qemu, Xen, Linux Containers (LXC), Open VZ, User Mode Linux (UML), VMware GSX/ESX, VMware Workstation/Player, Microsoft Hyper-V und seit einiger Zeit auch Virtualbox. Damit steht Archipel auch in Konkurrenz zu Red Hats Virtual Machine Manager (VMM) [3] und verschiedenen anderen GUIs für KVM/Qemu [4].
Red Hats eigene Enterprise-Virtualisierung (RHEV) basiert zwar ebenfalls auf KVM, enttäuschte Admins aber bis einschließlich der Version 2.2 dadurch, dass eine Administration unter Linux kaum sinnvoll möglich war, weil Red Hat auf Microsofts Management-Konsole setzt. Sogar der Einsatz des hauseigenen Virt-Managers scheitert am Einsatz zwar leistungsfähiger aber leider vollkommen neuer Technologien wie Spice. Immerhin verspricht die neue Version 3 mit integriertem Virtualization Manager als Java-Anwendung Besserung.
Vielfältig
Wer jedoch seine Virtualisierungs-Infrastruktur mit KVM, Xen oder
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