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RAM-Speicher erklärt

Hirnforschung

Virtualisierte Systeme treiben den RAM-Bedarf in die Höhe, Storage-Zugriffe gehen flotter, weil überschüssiger RAM als Pagecache hilft, und schließlich vermeidet ausreichend RAM den gefürchteten Performance-Killer Swapping. Höchste Zeit also, sich die aktuellen Random Access Memorys näher anzusehen.
Werner Fischer

Arbeitsspeicher dient Prozessoren in Computersystemen seit jeher als Speicher für die gerade auszuführenden Programme und ihre Daten. Seit den 80er-Jahren wird überschüssiger Arbeitsspeicher auch als Pagecache zum Cachen von Disk-Zugriffen verwendet [1][2]. Als Technologie kommt seit Anfang 2000 Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory (DDR-SDRAM) zum Einsatz. Im Gegensatz zum Vorläufer SDRAM überträgt DDR-SDRAM sowohl bei der steigenden als auch fallenden Flanke des Taktsignals Daten und verdoppelt damit die Datenrate.

DDR-SDRAM gibt es mittlerweile in drei Generationen, die vierte ist bereits in Arbeit (Tabelle 1). Aktuelle Systeme nutzen DDR3. Da Server und Desktops aber meist über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren im Einsatz sind, findet sich in vielen Rechenzentren und Büros auch noch viel DDR2-Arbeitsspeicher. Für DDR4 gibt es erste Prototypen. Da aber die Energieeffizienz von DDR3 laufend verbessert wird und LR-DIMMs künftig noch höhere DDR3-Speicherkonfigurationen erlauben werden, erwarten Analysten eine signifikante Verbreitung von DDR4 erst ab 2014.

Fehlerkorrektur

Egal, welche DDR-Generation zum Einsatz kommt, zur Auswahl stehen immer herkömmliche Speichermodule und solche, die eine Fehlerkorrektur bieten. Letztere sind mit Mechanismen zur Fehlerkorrektur (Error-Correcting Code, ECC) ausgestattet und kommen vor allem im Serverbereich zum Einsatz. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: Durch den integrierten Hamming-Code können ECC-Speichermodule 1-Bit-Fehler erkennen und korrigieren, 2-Bit-Fehler werden zumindest noch erkannt. Mainboard und Prozessor müssen ECC für die Fehlerkorrektur unterstützen, andernfalls laufen ECC-Module ohne ECC. Erkennbar sind

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