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Überlegungen zur Sicherheit in Clouds

Überwiegend heiter?

An Cloud-Computing führt kein Weg vorbei, wenn man Marketing und Analysten glauben will. Doch wie sieht es mit der Sicherheit in der Cloud aus? Einige Gedanken dazu…
Kurt Seifried

Ob man das nun gut findet oder nicht: Cloud-Computing setzt sich auf breiter Front durch und wird uns auch eine lange Zeit erhalten bleiben (darauf zu wetten, ist ziemlich risikolos, angesichts der Tatsache, dass Cobol und Fortran auch noch nach 50 Jahren existieren). Die gute Nachricht ist, dass Linux für die Cloud-Provider wie auch die -Anwender eine hervorragende Plattform ist.

Eine große Herausforderung beim Cloud-Computing besteht darin, dass man keine Kontrolle über die zugrunde liegende Hardware wie das Netzwerk, Storage und so weiter hat. Wer seine Anwendungen in der Cloud laufen lässt, teilt vermutlich die Hardware mit anderen, etwa auf Amazons EC2. Für die Provider ist dieses Modell toll, denn sie können jeden Cent aus ihrer Hardware quetschen, indem sie ungenutzte Ressourcen an Anwender verkaufen, aber für die Enduser kann das gelegentlich zum Problem werden.

Die Bandbreite der Anwendungen für Cloud Computing erweitert sich gleichermaßen ständig. Jeder kann sich plötzlich selbst rechenintensive Aufgaben leisten, etwa das Knacken von WLAN-Passwörtern mit Tesla-Karten von Nvidia. Service-Provider wie Google Apps erlauben es, Webanwendungen bereitzustellen, die mit Traffic-Spitzen umgehen können, ohne dass man sich selbst darum kümmern müsste. Letztlich stehen einem mit den Cloud-Angeboten dieselben Möglichkeiten zur Verfügung wie den großen Webdienstleistern.

Aus Sicherheitsgründen müssen die Provider sicherstellen, dass die Daten der einzelnen Kunden sauber getrennt sind. Im Fall von Infrastructure as a Service (IaaS) haben sich die meisten zugrunde liegenden Virtualisierungstechnologien wie VMware, Xen oder KVM in dieser Hinsicht als zuverlässig erwiesen und trennen von Haus aus die einzelnen Instanzen. Bei Platform as a Service (PaaS) wie Google Apps liegen die Dinge etwas komplizierter. Sehr wenige Programmiersprachen lassen sich auf eine "sichere" Weise für Anwender

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