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Monitoring für den Mittelstand im Vergleich

Unter Überwachung

Monitoring ist ein Problem der Backup-Klasse: Das Ob steht außer Frage, das Wie kann kompliziert sein. Die Lösung des Problems liegt in einer guten Strategie mit den richtigen Prioritäten, aber auch bei den passenden Tools. Aus diesem Grund hat das ADMIN-Magazin für diese Ausgabe wieder einmal eine kleine Bestandsaufnahme gängiger Monitoring-Tools zusammengetragen.
Jens-Christoph Brendel

Die Crux bei jeder Art von tabellarischen Software-Vergleichen im Sektor Monitoring wie anderswo ist: Die wichtigsten Features beherrschen alle einigermaßen ausgereiften Lösungen. Einerseits kann man unmöglich jedes denkbare Leistungsmerkmal vergleichen, fragt man aber andererseits nur das Vorhandensein der Wichtigsten ab, dann ergeben sich kaum Unterschiede: In 97 Prozent der Tabellenzeilen erscheint das Häkchen. Im Ergebnis würde sich dann zum Beispiel der irreführende Eindruck vermitteln, Icinga sei der Papierform nach dasselbe wie Tivoli – obwohl beide für denkbar unterschiedliche Ansätze stehen. Wer nun den Ausweg im Detail sucht, der muss sich von den einfachen Tabellen mit Ja-/Nein-Antworten lösen und gerät in Gefahr, die Übersicht zu verlieren. Dieser Artikel versucht sich deshalb an einem Kompromiss: Wir haben zwar Fragebögen verschickt, aber um beschreibende Antworten in Textform gebeten, die wir hier teils gekürzt einfließen lasen.

Unvergleichlich

Außerdem haben wir uns bemüht, keine Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das schon erwähnte Tivoli etwa ist IBMs integrierte Lösung für das System- und Service-Management, die unter anderem auch Überwachungsfunktionen einschließt. Je mehr Module ich aus dem Tivoli-Portfolio benötige – etwa Asset-, Storage-, Sicherheits- und Vertragsmanagement, Bestandsverwaltung, Beschaffungswesen, Arbeitsmanagement, desto größer ist der potenzielle Vorteil ihrer Integration unter einem Dach. Vergleicht man dagegen nur die relativ begrenzte Untermenge der Monitoring-Optionen mit einem Produkt, das ausschließlich in diesem einen Punkt Ähnliches bietet, dann verflüchtigt sich Tivolis Integrationsvorteil und es bleibt eine zu komplexe und zu teure Konstruktion, die immer zwei Nummern zu groß ist. Derartige Software haben wir deshalb diesmal nicht berücksichtigt.

Andere Produkte hätten wir

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