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Der ADMIN 05/13 wirft einen Blick auf die frei verfügbaren Cloud-Frameworks von Eucalyptus über OpenNebula bis OpenStack. Gute Aussichten für skalierbare ... (mehr)

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Neuer IBM-Mainframe

IBM hat mit dem zBC 12 einen neuen Abkömmling seiner kleineren Business-Familie von Mainframes vorgestellt.Der neue Rechner, der ab einem Einstiegspreis von 100 000 Dollar zu haben sein wird, steigert bei einer Taktfrequenz von 4,2 GHz die Leistung gegenüber seinem Vorgänger um 36 Prozent. Für Linux-Anwendungen können sogar 62 Prozent mehr virtuelle Server gelauncht werden – das alles bei gleichem Energieverbrauch und sogar sinkenden Preisen für Spezialprozessoren.

Das neue System profitiert weiter von etlichen neuen Features, von denen einige zuvor bereits in der größeren Enterprise-Variante zEC12 eingeführt wurden. Darunter eine spezielle Steckkarte für die Datenkompression, zusätzlicher SSD-Speicher als RAM-Ersatz, eine Software, die nach 90-tägigem Training automatisch abnormes Systemverhalten erkennt und meldet sowie eine Erweiterung der 10-GBit-Ethernet-Technologie für besonders schnellen Datenaustausch via Remote-DMA.

Insgesamt konnte IBMs Mainframe-Sparte ihren Umsatz gegenüber dem Vergleichsquartal des letzten Jahres um 11 Prozent steigern, die installierte Kapazität wuchs sogar um 23 Prozent. Dafür investiert IBM allein in diesem Jahr über 50 Millionen US-Dollar in die Entwicklung der zEC/zBC-12-Familie und erwartet, dass Mainframes in Rechenzentren noch jahrzehntelang unverzichtbar bleiben werden – übrigens gerade auch für Cloud-Infrastrukturen.

In die zEC/zBC-12-Mainframe-Familie investiert IBM dieses Jahr 50 Mio. Dollar.

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Der Verlag freut sich, Ihnen mitteilen zu können, dass das ADMIN-Magazin ab sofort monatlich erscheint. Wir gehen damit einen Schritt in die entgegengesetzte Richtung vieler Mitbewerber: Wir stocken unsere Mannschaft auf und verdoppeln die Zahl der jährlichen Ausgaben, um Ihnen noch mehr praxisrelevante, verständliche und sofort nützliche Informationen für den Admin-Alltag anbieten zu können. Zu diesem Schritt hat uns nicht zuletzt das positive Feedback auf die zurückliegenden Ausgaben ermuntert. Gerne greifen wir bei der Gestaltung der kommenden Hefte auch Ihre Anregungen auf, die Sie uns in einer E-Mail an mailto:redaktion@admin-magazin.de mitteilen können.

IDC-Cloud-Studie 2013

Unter dem Titel "Cloud Computing in Deutschland 2013" hat IDC eine seit einigen Jahren existierende Studienreihe fortgesetzt. In diesem Jahr untersucht die Studie, inwieweit die Anforderungen der Fachabteilungen und letztlich ein Wandel der Geschäftsmodelle das Cloud Computing vorantreibt. Das Optimieren der Geschäftsprozesse war jedenfalls unter den 260 befragten Firmen aller Größenklassen und Branchen das meistgenannte Unternehmensziel (28 Prozent). Von einer Cloud verspricht man sich dabei schnellere und flexiblere Abläufe, die sich einfacher implementieren und mobil nutzen lassen. Aus Sicht der IT-Abteilung spielt zusätzlich das Self-Service-Modell und die vereinfachte Integration vom neuen Filialen oder Niederlassungen eine große Rolle.

Als größte Herausforderung wird nach wie vor die Sicherheit eingestuft. Das zweitgrößte Problem ist die ungenügende Zusammenarbeit von IT und Fachbereich. Technische Schwierigkeiten tauchen erst an vierter Stelle auf. In der Folge beobachtet die Studie auch eine häufige Inanspruchnahme öffentlicher Cloud-Services an der IT-Abteilung vorbei, die allerdings erst recht Sicherheitsrisiken heraufbeschwört, schlecht unterstützt wird und einer Integration der Dienste im Wege steht. Ein Nutzen ist so nur kurzfristig ausweisbar.

Infolge der zunehmenden strategischen Orientierung auf Cloud Services und der wachsenden Rolle der Fachbereiche sieht die Studie einen Rollenwandel des CIO und der IT-Mannschaft hin zu Integratoren und Beratern.

TKMon vereinfacht Icinga-Administration

Ein neues Web-Interface soll die Verwaltung des Monitoring-Pakets Icinga vereinfachen. Mit Version 1.3 ist das erste stabile Release des Icinga-Frontends TKMon erschienen. Die webbasierte grafische Benutzeroberfläche soll das Monitoring-Paket auch Administratoren zugänglich machen, die wenig Erfahrung mit Linux haben. TKMon wurde von der Firma Netways zusammen mit der Thomas Krenn AG entwickelt, die für die eigenen Server noch ein zusätzliches Add-on anbietet, das im Fehlerfall den hauseigenen Support alarmiert.

Überwacht werden können mit der Kombination aus Icinga und TKMon beispielsweise Serverdienste, aber über die IPMI-Schnittstelle auch die Hardware selbst. Die Software steht unter der GPL zur Verfügung. Mehr Informationen sind unter der Adresse http://www.thomas-krenn.com/de/oss/tkmon.html zu finden. Für Ubuntu gibt es dort auch Paketquellen, mit denen sich TKMon einfach installieren lässt. Für Support und den Austausch zwischen Anwendern gibt es eine eigene Mailingliste.

Kaspersky-Malware-Report

Kaspersky Lab veröffentlicht seinen Malware-Report für das zweite Quartal 2013. Für die deutschen Anwender gab es demnach zwischen April und Juni 2013 weniger Bedrohungen, dafür läuft immer mehr Schadsoftware über Deutschland. Weltweit gesehen steigt die Anzahl mobiler Schädlinge stark an. Und die virtuelle Währung Bitcoin rückt ebenfalls immer mehr in den Fokus von Cyber-Kriminellen.

Auch im zweiten Quartal 2013 waren Surfer durch Angriffe aus dem Internet stark gefährdet. Das Kaspersky Security Network (KSN) meldet für den Zeitraum April bis Juni 2013 weltweit genau 577 159 385 Attacken von Internet-Ressourcen. Damit wurden 35,2 Prozent aller Rechner mindestens einmal während des Surfens angegriffen.

Kaspersky Lab betrachtet für seine Analyse auch die Herkunftsländer der Schadprogramme. Und hier gab es im zweiten Quartal für Deutschland, das bislang auf Platz vier der Weltrangliste schädlicher Quellen landete, eine unrühmliche Veränderung. Mit 14,5 Prozent (11,5 im Vorquartal) tauscht Deutschland jetzt mit den Niederlanden den dritten Platz. Mit anderen Worten kommt inzwischen jedes siebte gefundene Schadprogramm aus Deutschland. An der Spitze liegen hier weiter die USA (24,4 Prozent) und Russland (20,7 Prozent).

Mobile Geräte geraten immer mehr ins Visier von Cyber-Kriminellen. So musste das KSN zwischen April und Juni 29 695 neue Modifikationen von Schadprogrammen für mobile Geräte verzeichnen. Praktisch alle neuen Schädlinge greifen dabei Android-Geräte an. Die Experten von Kaspersky Lab zählen nicht die einzelnen modifizierten Apps, sondern die sogenannten Schadcode-Samples, welche in unterschiedlichen Apps zum Einsatz kommen können. Damit warten inzwischen wohl deutlich mehr als 100 000 schädliche Apps auf den Download durch arglose Anwender.

Eingeteilt nach Angriffsarten bestehen die im KSN verzeichneten mobilen Schadcodes zu 32,3 Prozent aus Backdoors, zu 27,7 Prozent aus SMS-Trojanern, und zu 23,2 Prozent aus klassischen Trojanern. Spionage-Trojaner kommen auf 4,9 Prozent.

Dass Cyber-Kriminelle mit der Zeit gehen, zeigt auch das Phänomen der sich rasch verbreitenden virtuellen Währung Bitcoin. Sie ist nicht nur Zahlungsmittel im Internet, sondern lässt sich inzwischen auch in reale, harte Währungen konvertieren – mit zwar stark schwankenden, in der Tendenz aber steigenden Wechselkursen. Inzwischen ist ein Bitcoin bis zu 130 US-Dollar wert.

Die Tatsache, dass sich Bitcoins durch Rechenleistung generieren lassen (Bitcoin-Mining), keiner staatlichen Regulierung oder Kontrolle unterliegen und sich Zahlungsvorgänge in dieser Währung nicht verfolgen lassen, macht sie für Cyberkriminelle extrem attraktiv. So deckte Kaspersky Lab im April 2013 eine Kampagne auf, bei der die Kommunikationssoftware Skype von Cyber-Kriminellen genutzt wurde, um Bitcoin-Mining zu betreiben. Über Social-Engineering-Tricks wurden Skype-Anwender zur Installation entsprechender Malware veranlasst. Die Kampagne erreichte Klickraten von bis zu 2 000 Stück pro Stunde. Die auf den missbrauchten Computern generierten Bitcoins wurden natürlich an den Account der Kriminellen gesendet.

Dell aktualisiert sein Switch-OS FTOS

Dell hat das einheitliche Betriebssystem seiner Netzwerk-Switche auf die neue Firmware-Release FTOS 9.2 aktualisiert. Mit dem neuen Release sorgt Dell für eine bessere Unterstützung der Protokolle VLT (Virtual Link Trunking) und IPv6, eine Optimierung der Prozeduren und des Managements der Switche. Das neue Betriebssystem FTOS 9.2 unterstützt die Switch-Plattformen S4810, S4820T, Z9000 sowie die Blade Switche MXL und I/O Aggregator und damit die wichtigsten Komponenten der Dell-Active-Fabric-Architektur.

FTOS 9.2 optimiert außerdem die Integration von iSCSI und unterstützt dabei das Monitoring von iSCSI-Sessions in einem VLT-Kontext. Das Session-Monitoring wird nun über das gesamte VLT-System synchronisiert und bietet eine ausfallsichere Überwachungsfunktion über alle VLT-Knoten. Das entsprechende Optimierungspaket ist für iSCSI-Storage-Arrays von Dell EqualLogic und Dell Compellent verfügbar.

Bereits seit der Version 9.1 ist OpenFlow zur Unterstützung von SDN-Lösungen in FTOS integriert. Die Interoperabilität der Switche S4810, S4820T, Z9000 und MXL mit den Controllern von Big Switch ist getestet, sodass Anwender hier auf validierte Lösungen mit Applikationen wie "Big Virtual Switch" und "Big Tap" zurückgreifen können.

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SMS trotzt App-Boom

Seit Jahren wird der drohende Niedergang der SMS beschrieben, ausgelöst unter anderem durch die zunehmende Konkurrenz von Smartphone-Apps. Doch die Handy-Kurzmitteilung trotzt dem App-Boom. Viele neue Anwendungen für SMS sind in den vergangenen Jahren hinzugekommen: etwa die Benachrichtigung über Flugverspätungen, den Parkscheinkauf oder die Mobile-TAN fürs Online-Banking. Entsprechend steigt die Zahl der verschickten Kurznachrichten seit Jahren unaufhörlich. 2012 wurden in Deutschland über 59 Milliarden SMS versendet, ein Plus von fast 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2013 werden nach BITKOM-Berechnungen voraussichtlich 63 Milliarden SMS versendet, eine Steigerung um gut 6 Prozent. Im Schnitt verschickt jeder Deutsche mittlerweile 740 SMS pro Jahr. 1999 waren es erst 44 SMS.

Allerdings lässt die wirtschaftliche Bedeutung der Kurznachrichten nach. So ist der Anteil des Short Messaging Service (SMS) und des Mobile Multimedia Service (MMS) am Umsatz mit mobilen Datendiensten seit Jahren rückläufig. 2009 lag er über 50 Prozent, 2012 nur bei rund 35 Prozent. Viele Kunden nutzen Mobilfunkverträge mit einer SMS-Flatrate. Zudem können Kurznachrichten netzintern mittlerweile meist kostenlos verschickt werden. Fast 70 Prozent aller SMS werden netzintern versendet.

Lange bevor die E-Mail mobil wurde, ermöglichte die SMS, Nachrichten unabhängig von Ort und Zeit zu übermitteln. Die Vorteile der SMS: Sie funktionierte ab etwa 1994 auf jedem Handy, benötigt keine Internetverbindung und keine gesonderte Anmeldung. Günstige Preise und die Einführung der Prepaid-Karten Ende der 90er Jahre führten zu einem Handy- und damit zu einem SMS-Boom. MMS, also Bilder und Filme, können seit einigen Jahren ebenfalls per Handy verschickt und empfangen werden.

In Deutschland gibt es rund 113 Millionen Mobilfunkverträge, fast 1,4 pro Einwohner. Laut einer repräsentativen Umfrage im BITKOM-Auftrag haben 87 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre mindestens ein Handy. Dabei geht der Trend klar zu Smartphones: Auch ältere Menschen steigen derzeit auf die modernen Geräte um. Aktuell besitzen 40 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren ein Smartphone.

Stetiger Anstieg der SMS-Nutzung in den letzten Jahren.

Tablets werden Allrounder

Was stellt man mit einem Tablet-Rechner an? Der Branchenverband BITKOM erfragte unter 509 Tablet-Nutzern ab 14 Jahren Details zur Verwendung der mobilen Geräte. Mehr als jeder zweite Tablet-Nutzer (56 Prozent) spielt auf seinem Gerät, 53 Prozent kaufen damit in Online-Shops ein. Auch zum Betrachten von Fotos (48 Prozent), zum Besuch sozialer Netzwerke (46 Prozent) und zum Surfen parallel zum Fernsehen als sogenannter Second Screen (46 Prozent) werden die Geräte eingesetzt. Zudem liest mehr als jeder dritte Tablet-Nutzer (37 Prozent) auf seinem Gerät Zeitschriften und Zeitungen, jeder vierte (24 Prozent) bearbeitet darauf Dokumente. Zudem setzt jeder Neunte (11 Prozent) es als Fernbedienung für TV-Geräte oder Musikanlagen ein.

Am häufigsten werden die flachen Computer mit Touch-Display allerdings zum Schreiben von E-Mails genutzt (64 Prozent der Tablet-Nutzer), am zweithäufigsten werden sie zum Surfen im Internet (60 Prozent) verwendet. "Tablet-Computer sind Alleskönner. Sie werden für eine breite Palette an Aufgaben genutzt", sagt Michael Schidlack, BITKOM-Experte für Unterhaltungselektronik.

Zwischen den Altersklassen gibt es deutliche Unterschiede. Jüngere Tablet-Nutzer zwischen 20 und 29 Jahren setzen es häufiger für den Medienkonsum ein. 71 Prozent von ihnen nutzen ihr Gerät zum Spielen von Gaming-Apps. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es dagegen nur 47 Prozent. Ähnlich sieht es auch beim Musikhören und Filmeschauen aus. Jeder zweite der 20- bis 29-Jährigen (55 Prozent) spielt auf seinem Tablet-Computer Musik ab, 42 Prozent lassen darauf Filme und Serien laufen. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es dagegen nur 35 beziehungsweise 17 Prozent. Schidlack: "Für viele jüngere Menschen ist der Tablet-Computer zur zentralen Drehscheibe für den Medienkonsum geworden. Die Möglichkeit, den Touch-Rechner immer mitnehmen zu können, sowie die eingebauten hochauflösenden Bildschirme und eine stetig wachsende Zahl von Apps aus dem Medienbereich machen ihn als Unterhaltungsgerät zunehmend beliebter."

Die Nachfrage nach Tablet-Computern steigt weiterhin sehr stark. In diesem Jahr soll der Absatz die 5-Millionen-Marke in Deutschland durchbrechen. 2012 wurden 4,4 Millionen der flachen Computer mit Touch-Display verkauft. Mittlerweile besitzt jeder zehnte Deutsche einen Tablet-Computer. Zudem fällt der Durchschnittspreis der Geräte. 2011 wurden im Schnitt 575 Euro für ein Tablet ausgegeben. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 475 Euro. .

GlusterFS 3.4 verbessert

Das verteilte Linux-Dateisystem GlusterFS wurde von den Entwicklern in der neuesten Version 3.4 mit einigen nützlichen Features ausgestattet. So stellt GlusterFS virtuellen Qemu-Maschinen nun Storage über die Libgfapi zur Verfügung, was den Zugriff erheblich beschleunigt. Auch zwei andere Änderungen verbessern die Performance bei der Verwendung von GlusterFS als Storage für virtuelle Maschinen.

Ebenso wurde die synchrone Replizierung im neuen Release beschleunigt. Ressource-Agenten ermöglichen es, GlusterFS in eine Cluster-Umgebung zu integrieren, die kompatibel zum Open Cluster Framework (OCF) ist – wie etwa Pacemaker. Schließlich können Anwender und Programmierer nun Posix-ACLs verwenden, wenn sie GlusterFS-Speicher über NFSv3 anbieten.

CoreOS: minimalistisches Linux

Unter dem Namen "CoreOS" arbeiten Entwickler nach eigenen Worten an einem "Linux für die Container-Welt". Dabei handelt es sich um eine extrem abgespeckte Linux-Variante, die im wesentlichen nur aus einem Kernel und Systemd besteht. Darüber hinaus soll die Root-Partition nur lesbar sein, um die Konsistenz des Systems zu gewährleisten.

Anwendungen lassen sich auf diesem System in Linux-Containern mit LXC installieren, womit die Isolation der damit realisierten Dienste gewährleistet ist. Als Management-Software für die Container setzen die CoreOS-Entwickler auf das ebenfalls recht neue Docker. Eine Komponente namens Etcd sorgt dafür, dass sich die Konfiguration über mehrere Server hinweg verteilen lässt. Darüber hinaus unterstützt Etcd auch Service Discovery.

Wer CoreOS ausprobieren möchte, kann sich auf der Website für eine Alpha-Version anmelden, die vermutlich die Distribution fertiger Images beinhaltet, die auf einer Vielzahl von Plattformen betrieben werden können, nämlich Amazon EC2, Rackspace Cloud, Digital Ocean, Linode, Azure, Softlayer, physische Server von Hetzner, OVH, OpenStack, Virtualbox, KVM, Xen, VMware und echter Hardware.

Microsoft veröffentlicht HTTP-2.0-Server

Für Tests bietet Microsoft den Quellcode eines Webservers an, der wesentliche Teile des kommenden HTTP-2.0-Standards implementiert. Er basiert auf dem Katana-Projekt, im Rahmen dessen Microsoft einen in C# geschriebenen Web-Stack unter einer Open-Source-Lizenz anbietet. Der Code ist unter der Adresse https://github.com/MSOpenTech/http2-katana zu finden.

Implementiert sind bisher die Features Header Compression, Stream Multiplexing und Steuerungsmechanismen wie ALPN (Application Layer Protocol Negotiation) und HTTP-Upgrade. Server Push und Flow Control fehlen bislang noch.

Um Clients zu testen, bietet Microsoft unter den folgenden Adressen auch laufende Server im Netz an:

HTTP: http://http2katanatest.cloudapp.net:8080

HTTPS mit ALPN: https://http2katanatest.cloudapp.net:8443

Eine weitere Implementation des Drafts in der Programmiersprache C hat Tatsuhiro Tsujikawa vorgelegt. Sie ist unter https://github.com/tatsuhiro-t/nghttp2 zu finden.

MySQL Workbench aktualisiert

MySQL Workbench ist ein umfangreiches Visualisierungswerkzeug, das Datenmodellierung, SQL-Entwicklung und Administration von Server-Konfiguration, Benutzerkontenverwaltung, Migration und weitere Verwaltungsfunktionen in nur einem Tool vereint. Nun erschien es in einer neuen Version. Die neugestaltete GUI beinhaltet einen modernisierten Home Screen mit optimierter Benutzeroberfläche. Dabei erlaubt eine vertikale Ergebnisanzeige nun die Darstellung von Ergebnissen als Spalten-Wert-Paar; ideal für Abfragen mit vielen Spalten, aber wenig Zeilen. Eine verbesserte Server-Status-Anzeige stellt nun Status und Konfiguration übersichtlicher dar.

MySQL Workbench 6.0 Enterprise Edition bietet zusätzliche Features, unter anderem MySQL Enterprise Backup GUI, welches nun Setup, Durchführung und Planung von Backup-Operationen erlaubt. MySQL Audit Log Inspector erlaubt Nutzern Audit Daten von MySQL Enterprise Audit zu durchsuchen.

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