Im Test: Kaspersky Security for Virtualization 3.0

Leichtgewicht

Virtualisierung schafft nicht nur Flexibilität, sondern auch Komplexität. Das gilt für die allgemeine Administration genauso wie für den Schutz der virtuellen Landschaften vor Malware. Antivirenhersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten spezielle Security-Software für virtuelle Umgebungen an. Im Test durfte Kaspersky mit Security for Virtualization 3.0 zeigen, wie zuverlässig es VMs absichert und dabei die Rechenleistung schont.
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Virtuelle Umgebungen erfordern denselben Schutz wie physische. Und doch unterscheiden sich die Anforderungen an eine Antimalware-Lösung deutlich. Dutzende virtuelle Maschinen auf einem Host, in denen die Antiviren-Software gleichzeitig ihre Scans oder Updates durchführt, können den darunterliegenden Server rasch in die Knie zwingen.

In der speziell für virtuelle Umgebungen ausgelegten AV-Software von Kaspersky Lab kommt daher eine virtuelle Appliance zum Einsatz. Diese übernimmt die ressourcenintensiven Sicherheitsprozesse und entlastet so die virtuellen Endpoints. Kaspersky nennt diese Form des Schutzes "Light Agent-Technologie" und unterscheidet sich von den konventionellen Agenten-basierten Ansätzen.

Systemvoraussetzungen

 

Drei Komponenten in Kaspersky Security for Virtualization

Kaspersky Security for Virtualization (KSV) besteht aus drei Programmen: KSV Agentless, KSV Light Agent 3.0 und der zentralen Verwaltungssoftware, dem Kaspersky Security Center, das auch beim Einsatz der traditionellen Client-Varianten benötigt wird. Im Gegensatz zur normalen Bereitstellung einer AV-Lösung besticht das KSV-Konzept durch die Möglichkeit, einen Schutz für die virtuellen Maschinen aufzubauen, ohne dass ein vollständiger Sicherheits-Agent auf jedem System installiert werden muss.

Microsoft Hyper-V-, Citrix Xen- und VMware-Umgebungen lassen sich durch eine virtuelle Appliance auf jedem virtualisierten Host schützen. In den virtuellen Maschinen oder auf VDI-Workstations ist lediglich die Installation kleinerer Agenten erforderlich. VMware-Umgebungen können dank vShield-Schnittstelle auch ganz ohne Agenten gesichert werden. Dann schützt eine Kaspersky-Instanz alle VMs, die auf einem virtualisierten Host ausgeführt werden.

Unter der Haube arbeitet die Engine von

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