Reportage: Unified Computing bei DATEV

Der schnellere Weg zum fertigen Server

An vier Standorten in Nürnberg betreibt DATEV ein modernes Rechenzentrum für Steuerberater und Unternehmen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit zur schnelleren und effizienteren Serverbereitstellung fiel die Wahl auf die integrierten Infrastrukturblöcke basierend auf Cisco UCS. Wie es zu dieser Entscheidung kam und welche Erfahrungen auf dem mehrjährigen Weg gewonnen wurden, soll diese Reportage aufzeigen.
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Die DATEV eG in Nürnberg unterstützt Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren Mandanten als Softwarehaus und IT-Dienstleister. Unter dem Dach einer Genossenschaft vereint das Unternehmen etwa 40.000 Mitglieder, die von rund 6.700 Mitarbeitern betreut werden. Zum Leistungsspektrum von DATEV gehören Software für Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuerberechnung und Organisation von Unternehmen und Kanzleien. Die 1966 gegründete DATEV – der Name kommt ursprünglich von "Datenverarbeitung" – zählt zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa.

Erste Schritte zur Konsolidierung bereits 2007

Bereits im Jahre 2007 wurde bei DATEV der Grundstein gelegt, um mit einer geeigneten Hardwareplattform parallel zur zunehmenden Virtualisierung eine Alternative zu den Ressourcen-intensiven, konventionellen 19 Zoll-Rack-Servern zu finden. Ziel war es, Platz im Rechenzentrum zu sparen, die Leistungsaufnahme zu reduzieren, den Verkabelungsaufwand für die LAN- sowie SAN-Anschlüsse zu senken und das Management zu vereinfachen.

Mit der Beschaffung einiger IBM Bladecenter im Jahre 2008 konnten erste positive Erfahrungen hinsichtlich eines Einsparpotenzials vor allem bei der Infrastruktur gesammelt werden. Allerdings hatte sich die Ausbaufähigkeit dieser Blade-Server als recht beschränkt erwiesen, sodass die meisten Bereitstellungen weiterhin mit Rack-Servern erfolgten. Außerdem erzielte das Unternehmen abgesehen von der kompakteren Bauform und dem niedrigeren Stromverbrauch keine Vorteile, da sich die Verwaltungsprozesse nicht optimieren ließen.

So bestand ein grundsätzliches Problem in der festen Identität der einzelnen Server aufgrund eindeutiger Adressen für die Anschlüsse an das Daten- und Speichernetzwerk. Ein physikalischer Ausfall eines Rack- oder auch Blade-Servers verlangte

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