Workshop: Exchange Server 2013 Cumulative Update 6/7

Scheckheftgepflegt

Mit dem Cumulative Update – kurz CU – 5 für Exchange Server 2013 integriert Microsoft einige neue Funktionen und Verbesserungen in Exchange 2013, die auf das Service Pack 1 aufbauen. Nach der aktuellen Reihenfolge entspricht das SP 1 dem CU 4 für Exchange 2013, während CU 5, 6 und 7 neuere Versionen darstellen. Dabei bringen die CUs 6 und 7 Verbesserungen bei den Offline-Adressbüchern, den öffentlichen Ordnern und dem Zusammenspiel mit Office 365.
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Warum Microsoft ständig zwischen SP 1, CUs und Rollups (RU) wechselt und dadurch Administratoren verwirrt, wird sich wohl nie klären lassen. Der größte Unterschied zwischen einem RU und einem CU ist die Möglichkeit, mit einem CU eine vollständige Installation durchführen zu können, während ein RU immer auf einer bestehenden Version aufbaut. Der Unterschied zwischen einen CU und einem SP liegt im Grunde genommen nur in der Bezeichnung.

Die Verbesserungen von SP 1 (CU 4) und CU 5 hat Microsoft mit den CUs 6 und 7 noch einmal aktualisiert und überarbeitet. Die CUs 5 bis 7 für Exchange 2013 sind vor allem für Unternehmen sinnvoll, die parallel auf Office 365 setzen oder zu Office 365 migrieren wollen. Auch in einem Szenario mit zahlreichen externen Anwendern, die sich über Smartphones und Notebooks mit Exchange verbinden, spielen die aktuellen CUs ihre Vorteile aus. Vor allem hier hat Microsoft nachgebessert und auch Neuerungen integriert, zum Beispiel bei den Offline-Adressbüchern.

Neben den obligatorischen Fehlerbehebungen enthalten neue Versionen von kumulativen Updates immer auch alle Änderungen des vorhergehenden CU. Um die Neuerungen des CU 5 nutzen zu können, müssen Sie daher nur das CU 7 installieren, das in diesem Fall alle Aktualisierungen der CUs 5 bis 7 enthält. Werden neue Funktionen in Exchange wie etwa der MAPI/HTTP-Verkehr in Exchange 2013 SP1 oder die neuen Offline-Adressbücher integriert, sind die Funktionen meistens deaktiviert und Sie müssen diese erst in Betrieb nehmen.

Optimierung der Offline-Adressbücher

Ab dem CU 5 erstellt nur noch ein Postfach in der Exchange-Organisation das Offline-Adressbuch (OAB), das dann anderen Postfächern in der Organisation als Quelle dient. Alle Empfänger nutzen daher den gleichen Versionsstand und Inhalt. Vor dem CU 5 haben diese Aufgaben mehrere Postfächer übernommen. Alle Generierungs-Postfächer für das

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