Im Test: Monitis

Online-Auge

Ständig über den Zustand der betreuten IT Bescheid zu wissen, ist die Erwartungshaltung an den Administrator. Um auch bei einem großen Fuhrpark unterschiedlicher Hardware für Überblick zu sorgen, buhlen zahlreiche Monitoring-Werkzeuge um die Gunst des Nutzers. Mit Monitis haben wir ein Cloud-basiertes Exemplar unter die Lupe genommen, das nicht jede Überwachungsanforderung umsetzen konnte.
Das Monitoring der IT-Umgebung steht im März auf der Agenda des IT-Administrator. So lesen Sie in der Ausgabe, wie sich Open-Source-Tools wie Logstash, ... (mehr)

Monitis gehört zur TeamViewer-Familie. Der Vorteil des auf Deutsch verfügbaren Tools ist, dass ein Unternehmen selbst keine IT zur Überwachung vorhalten muss. Der Dienst läuft vollständig auf der Serverfarm des Herstellers. Um herauszufinden, wie zuverlässig Monitis arbeitet, haben wir mit der Lösung über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr reale Systeme in einer Produktivumgebung überwacht.

Um die Überwachungen einzurichten, loggten wir uns nach einer Registrierung auf der Webseite des Herstellers ein. Die Frontpage ist in Dashboards unterteilt, die sich individuell zusammenstellen lassen. Um die Übersicht zu behalten, generierten wir mehrere Dashboards, die als Registerkarten angeordnet sind. Das Menü ist übersichtlich und unterteilt sich in Monitore, Warnungen, Statusansichten, Berichte, Extras und Hilfe. Monitis unterscheidet zwischen internen und externen Überwachungen. Die internen beziehen sich auf Informationen, die das System durch einen auf dem zu überwachenden Server installierten Agenten erhält. Externe Überwachungen sind solche, die über das Internet die Verfügbarkeit von Diensten prüfen.

Unkomplizierte Agenten-Installation

Wir installierten Agenten sowohl unter Linux als auch auf Windows 2012-Servern. Unter Linux loggten wir uns auf der Konsole ein und luden den Agenten mittels wget herunter. Danach entpackten wir das tar.gz-Archiv im Ordner opt. Bevor wir den Agenten konfigurierten, stellten wir sicher, dass die Bibliotheken libssl, libc und libxml2 installiert waren. Ebenso öffneten wir in der Firewall den ausgehenden Port 443 für Monitis. Danach starteten wir die Konfiguration mittels »./monits.sh conf« , worauf uns das Skript neben den Credentials nach einer Bezeichnung für den Server fragte, die später in der Weboberfläche zu sehen war. Der Start über »./monits.sh start« verlief

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