Im Test: iQSol PowerApp 2.1

Unter Strom

Zu einer professionell betriebenen IT-Umgebung gehören auch eine oder mehrere USVs zur Notstromversorgung, um bei einem Stromausfall nicht im Dunkeln zu stehen. Dies wiederum setzt eine zuverlässige Steuerung voraus, denn nur durch gezieltes Herunterfahren lässt sich die Beschädigung von Geräten vermeiden und Datenverlust vorbeugen. Genau hier setzt PowerApp an, das sogar rechenzentrumsübergreifend einsetzbar ist.
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In kleineren Umgebungen mit wenigen Servern und USVs lassen sich diese meist direkt miteinander koppeln, um einen koordinierten Shutdown bei einem Stromausfall zu realisieren. Sobald es aber etwas komplexer wird und Abhängigkeiten zu berücksichtigen sind, bedarf es einer zentralen Steuerung aller Aktionen durch ein Tool wie PowerApp von der österreichischen Programmschmiede iQSol. Hierbei handelt es sich um eine Lösung in Form einer physischen oder virtuellen Appliance, die die Zustände der USVs sowie gegebenenfalls weitere Umgebungssensoren überwacht und auf dieser Basis die angeschlossenen Server herunterfährt oder auch virtuelle Maschinen in ein anderes Rechenzentrum verschiebt.

Für unseren Test nutzten wir die virtuelle Appliance PowerApp VM, die funktional mit den physischen Appliances vergleichbar ist. Sie unterstützt die Kontrolle von bis zu 1.500 Servern. Die beiden physischen Modelle PowerApp 1000 und PowerApp 500 sind für bis zu 1.500 beziehungsweise 250 Server geeignet.

PowerApp arbeitet bei den Zugriffen auf die Server ohne Agenten und nutzt ausschließlich SNMP zur Abfrage der USVs. Die Lösung ist von bestimmten USV-Modellen unabhängig und damit universell einsetzbar. Sie steht im Mitbewerb zu diversen Überwachungstools, die die großen USV-Hersteller selbst im Portfolio haben und als Ergänzung anbieten. Sicher sind diese Tools jeweils in erster Linie auf die eigenen USVs zugeschnitten, unterstützen teilweise aber auch Fremdgeräte. Daher stellten wir uns die Frage, wie sich PowerApp von diesen Tools abgrenzt.

Installation mit kleineren Hürden

PowerApp VM kommt nicht als fertig vorbereitete Appliance für VMware, sondern als ISO-Datei. Ein Leitfaden zur Installation und Konfiguration beschreibt die notwendigen Schritte leider nur sehr grob. So erhält der Administrator den Hinweis, dass er eine leere VM auf Basis einer 64 Bit-Vorlage von Ubuntu

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