Workshop: Eclipse SCADA

Industrielle Datenverarbeitung

In produzierenden Unternehmen kommen die unterschiedlichsten Geräte, Computersysteme, Hard- und Software sowie Sensoren zum Einsatz. Dabei geht es primär um die Überwachung industrieller und technischer Prozesse. Mit Eclipse SCADA schickt sich eine freie Lösung an, den Markt der Software-Produkte für das Überwachen und Steuern dieser Prozesse aufzumischen.
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Das Akronym SCADA steht für "Supervisory Control and Data Acquisition" und markiert in vielen Unternehmen die Trendwende hin zu einer einheitlichen Umgebung für das Monitoring und die Steuerung von Industrieprozessen. SCADA-Systeme gehören zur Kategorie der Industrial Control Systems, kurz ICS, die der Überwachung und Kontrolle von Industrieprozessen dienen. Nun zeigt sich in der Praxis allerdings, dass die klassischen ICS-Systeme meist nur für sehr spezifische Aufgaben konzipiert sind und schon am Monitoring anderer Unternehmensvorgänge scheitern – von fehlenden Remote Control-Möglichkeiten einmal ganz zu schweigen.

An diesem Punkt setzt Eclipse SCADA an. Vereinfacht ausgedrückt besteht das primäre Ziel der freien Umgebung in der Verbindung unterschiedlicher industrieller Geräte über ein einheitliches Kommunikationssystem, um die darauf ausgeführten Prozesse zu steuern und die Daten zu visualisieren. Konzeptionell ist Eclipse SCADA sehr flexibel ausgelegt. Für die Umgebung macht es prinzipiell keinen Unterschied, ob die Daten von einem einfachen Sensor oder einer komplexen Produktionsanlage stammen. Zum Einsatz kommen überwiegend skalare Werte anstelle komplexer Datenstrukturen. Überall dort, wo es notwendig ist, werden Datenstrukturen in mehrere skalare Werte gesplittet. Dadurch beschleunigt sich die Datenverarbeitung und allgemeine Verarbeitungsmechanismen können eingesetzt werden.

Stammen die Daten beispielsweise von einer Wetterstation, könnte diese als Rohdaten die Temperatur und die Sonnenscheindauer liefern. Dabei handelt es sich um zwei Fließkommawerte, die unabhängig voneinander verarbeitet werden. Dennoch lässt sich auf beide das gleiche Alarmschema anwenden. Den Werten kann dann beispielsweise eine Qualitätsinformation und/oder ein Hinweis zugewiesen werden, die bei Erreichen bestimmter Grenzwerte an den Benutzer über eine Schnittstelle ausgegeben wird. Dabei lässt sich das identische

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