Im Test: 5nine Manager 6.0 for Hyper-V

Der bessere Überblick

Der 5nine Manager 6.0 for Hyper-V tritt als Alternative zum Windows-eigenen Hyper-V Manager und Microsofts System Center Virtual Machine Manager an. Die Software verwaltet einzelne Hosts und auch Cluster unter einer Oberfläche, verteilt Lasten automatisch und bringt eine Virenabwehr für die virtuellen Umgebungen mit. Wie gut sich das in der Praxis zusammenfügt, hat sich IT-Administrator genauer angesehen.
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Microsofts Hyper-V hat sich längst als ernstzunehmende Alternative zu VMware ESX Server oder XenServer etabliert. Der Hypervisor ist nicht auf Server-Produkte beschränkt, sondern auch Bestandteil von Windows 8/8.1. Mit dem Hyper-V Server 2012 (R2) ist sogar eine kostenlose Variante verfügbar, die allerdings auf die Kernfunktionen der Virtualisierung beschränkt ist und keine grafische Benutzerfläche bietet. Die lokale Administration ist daher ab Werk erst einmal auf die Kommandozeile beschränkt.

Grenzen des Hyper-V Manager

Wer nun einen oder mehrere Hyper-V-Hosts remote verwalten möchte, findet sich in einem Dilemma wieder – besonders, wenn sich verschiedene Versionen von Hyper-V im Netzwerk tummeln. Microsoft hat den hauseigenen Hyper-V Manager im Angebot. Auf einem Server mit grafischer Oberfläche ist das Tool automatisch mit an Bord. Unter Windows 7 und 8/8.1 lässt es sich mit dem kostenlosen Download der Remoteserver-Verwaltungstools nachrüsten. Der Hyper-V Manager kann sich zwar auch zu entfernten Hosts verbinden. Knackpunkt ist aber in beiden Richtungen die Kompatibilität.

So verbindet sich der Hyper-V Manager unter Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 mit Hyper-V unter Server 2008 R2, kann aber mit neueren Versionen nichts anfangen. Die Variante unter Windows 8 und Windows Server 2012 ist im Gegenzug nicht abwärtskompatibel und verbindet sich nur mit ihresgleichen. Mit den neueren Hosts unter Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 redet das Tool zwar, unterstützt dann aber natürlich nur die Funktionen, die es in den Vorgängerversionen bereits gab. Wer hier Windows 8.1 oder den Server 2012 R2 auch für das Management benutzt, ist auf der sicheren Seite, benötigt aber für den Zugriff auf den Server 2008 (R2) eine weitere Management-Station.

 

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