Know-how: Aufbau einer Open Hybrid Cloud

Virtualisierung als Sprungbrett

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Die Virtualisierung von Servern gehört in deutschen Unternehmen zum Alltag und bildet gleichzeitig die Basis für den Einstieg in die Cloud. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für den Aufbau einer Open Source-basierten Hybrid-Cloud-Infrastruktur und benötigen dazu auch Tools zur Verwaltung. Der Artikel gibt einen Überblick, was Sie in einer solchen Umgebung beachten sollten.
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Der Anteil an virtualisierten Servern in den Rechenzentren ist in den letzten fünf Jahren deutlich angestiegen. Ende 2012 waren laut Gartner bis zu 50 Prozent der Server virtualisiert. Vor allem durch neu ausgelieferte Systeme ist deren Anteil im letzten Jahr auf bis zu 70 Prozent angestiegen.

Die hohe Performance aktueller Systeme treibt den Trend zur Virtualisierung weiter an. Server-CPUs mit bis zu 18 Prozessorkernen erreichen Leistungswerte, die bis vor einigen Jahren High-End-Unix-Systemen vorbehalten waren, und sie sind darüber hinaus deutlich preisgünstiger. Die enorme Leistungsexplosion der x86-Plattform hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihre langjährig genutzten Unix-Systeme durch leistungsfähige Server mit Linux als Betriebssystem austauschen und diese als hochskalierbare Virtualisierungslösung einsetzen, die im nächsten Schritt Teil einer Open Hybrid Cloud wird.

Konsolidierung nur mit passenden Werkzeugen

Einer der wichtigsten Vorteile der Virtualisierung ist eine effizientere Nutzung von IT-Ressourcen, wie sie die Konsolidierung von Applikationen auf einer geringeren Zahl physischer Server ermöglicht. Geht der Bedarf an Rechenleistung vorübergehend zurück, werden die aktuell nicht benötigten Ressourcen mit Hilfe von Verwaltungs-Tools vorübergehend in den Stand-by-Modus überführt, bleiben aber physisch vorhanden. Steigt der Bedarf wieder oder kommt es zu saisonalen Peaks, sind zusätzliche Rechenkapazitäten schnell reaktivierbar.

Die Nutzung und konkrete Implementierung von Verwaltungs-Tools sind immer von den langjährig gewachsenen Organisationsstrukturen und der Technologielandschaft abhängig. Verzichten Unternehmen auf eine ausreichende Analyse aller von der Virtualisierung betroffenen Prozesse, laufen sie Gefahr, dass sich die erwarteten Vorteile der Virtualisierung nicht einstellen. Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt die

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