Workshop: Azure Site Recovery

Kontinuität gesichert

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Azure Site Recovery soll Unternehmen beim Schutz wichtiger Anwendungen unterstützen, indem es die Replikation und Wiederherstellung von physischen oder virtuellen Computern koordiniert. Der Dienst erlaubt, das eigene Rechenzentrum, einen Hosting-Dienstanbieter oder Azure als Standort für die Replikation zu verwenden. So entfallen Kosten und Mühen, einen eigenen sekundären Standort aufzubauen und zu verwalten. Umgebungen lassen sich per Replikation von virtuellen Computern anhand von Richtlinien schützen. Site Recovery koordiniert und verwaltet die fortlaufende Replikation von Daten, indem es in vorhandene Technologien wie Hyper-V Replica, System Center und SQL Server AlwaysOn integriert werden kann. Dieser Workshop zeigt Funktionsweise und Einsatz des neuen Business Continuity-Dienstes.
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Das Erstellen eines guten Business Continuity-Planes birgt einiges an Komplexität, steht doch die Verfügbarkeit der Endsysteme und damit das Weiterbestehen der Produktivität im Fehlerfall auf dem Spiel. Business Continuity Management (BCM) vereinfacht sich in einigen Aspekten mit dem Einsatz virtueller Maschinen. Sei es beim Erstellen und Sichern unterschiedlicher Momentaufnahmen einer VM respektive deren Betriebssystems mittels Checkpoint-Technologie oder auch nur mittels Verschieben einer VM zwischen Virtualisierungshosts. All die unterschiedlichen Funktionen bringen aber auch ihre eigene Komplexität mit. Wie stellen wir sicher, dass die virtuellen Server auf einem anderen Host, in einem anderen Datenzentrum in der richtigen Reihenfolge wiedererweckt werden? Und wie kommen die darunterliegende Netzwerkkonfiguration, IP-Adressen und DNS damit zurecht?

Eine Vereinfachung in Form von Überwachung der Systeme und Intelligenz gepaart mit Automatismen kann hier mehr als entlastend wirken. Microsoft bietet seit der Veröffentlichung von Windows Server 2012 R2 einen Cloud-Dienst für BCM unter dem Namen "Hyper-V Recovery Manager" an. Die erste Version deckte das Enterprise-zu-Enterprise-Szenario (E2E) ab, das ein Failover von virtuellen Maschinen von einem Hyper-V-Host/Cluster zu einem anderen orchestrierte. In der aktuellen Version verleihen die Redmonder dem System Fähigkeiten nicht nur für das Recovery in die Cloud oder zu einem Service Provider, vielmehr können nun fremde Systeme einbezogen werden. Deswegen wurde der Cloud-Dienst kurzerhand in Azure Site Recovery (ASR) umbenannt.

Failoverszenarien mit Azure Site Recovery

ASR unterstützt mehrere Failover- und Recovery-Szenarien. Es kann ein Recovery aus dem primären, physischen Datenzentrum nach Azure Infrastructure-as-a-Server (IaaS) oder auch die Wiederherstellung in ein sekundäres Datenzentrum einleiten, das entweder

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