Workshop: Open Source-Tipp

Fehlersuche

Software-Bugs sind ärgerlich, treten aber immer wieder auf. Wildes Schimpfen auf die Software hilft nicht weiter. Wer aktiv an der Verbesserung der Software mitwirken will, sollte sich das Automatic Bug Reporting Tool näher ansehen und Programmabstürze melden.
Das Thema 'Servervirtualisierung & Cloud' steht auf der Agenda des IT-Administrator im Mai. So lesen Sie unter anderem, wie einfach sich OpenStack mit Mirantis ... (mehr)

Genaugenommen handelt es sich bei dem Tool ABRT (Automatic Bug Reporting Tool) [1] um eine ganze Reihe kleiner Anwendungen und Add-ons. Deren erklärtes Ziel ist es, Programmabstürze zu erkennen, damit in Zusammenhang stehende Daten einzusammeln und sie dann in einem Report zur Verfügung zu stellen. Dieser enthält grundlegende Informationen über die abgestürzte Anwendung, also beispielsweise die Versionsnummer, auf welchem Betriebssystem die Anwendung eingesetzt wird, welcher Kernel installiert ist, führt aber auch detaillierte Informationen der Umgebung auf: beispielsweise welche weiteren Pakete auf dem System vorhanden sind oder wie das Speicherabbild der fehlerhaften Anwendung aussieht.

Dieser Report hilft den Entwicklern der Software, die Ursache für den Absturz zu finden. Ein solcher Bericht lässt sich sowohl automatisch als auch manuell einsenden. Wer befürchtet, zuviele Daten seiner Umgebung preiszugeben, kann be- ruhigt sein. Anstelle eines ausführlichen Reports lässt sich auch ein sogenannter Micro-Report verschicken, in dem nur die allernötigsten Informationen enthalten sind. Desweiteren besteht die Möglichkeit, eine Liste mit verbotenen Schlüsselwörtern anzulegen. Diese nimmt ABRT dann nicht mit in den Report auf.

Polyglottes Programm

ABRT kann Abstürze erkennen, die von C-, C++-, Java-, Python- oder Ruby-Programmen verursacht werden. Desweiteren erkennt das Tool Probleme mit der grafischen Oberfläche X.Org sowie Kernel-Oopses und Kernel-Panics. Unterschiedliche Abrt-Hooks sorgen dafür, dass der Abrt-Daemon im Fehlerfall benachrichtigt wird und eine Reihe von Events abarbeitet. Wie diese im Einzelfall aussehen, hängt von der Art des Problems ab. In jedem Fall sorgt der Daemon dafür, dass ein Verzeichnis unterhalb von »/var/tmp/abrt« angelegt wird und alle relevanten Informationen, die den Crash betreffen, dort gespeichert

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Support-Ende von SMBv1

Mit dem aktuellen Update für Windows 10 und Windows Server 2016 steht eine Änderung ins Haus, die gerade für Benutzer älterer Linux-Distributionen große Auswirkungen hat. Nachdem Microsoft es über viele Jahre schon angekündigt hat, entfernt der Konzern mit dem aktuellen Update-Release den Support für das SMB-Protokoll 1. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Linux-Backup

Welche Backup-Lösung setzen Sie für Linux im professionellen Umfeld ein?

  • keine
  • eigene Scripts
  • rsnapshot
  • rdiff-backup
  • Bacula
  • Bareos
  • Borg
  • Duplicity
  • Amanda
  • Burp
  • Clonezilla
  • Acronis
  • Arkeia
  • SEP sesam
  • Veeam
  • Redo Backup
  • Relax-and-Recover
  • andere kommerzielle Software
  • andere Open-Source-Software

Google+

Ausgabe /2018

Microsite