Workshop: Softwareverteilung mit OneGet

Paket-Steuerung

Microsoft visiert mit OneGet die Softwarepaketierung abseits vom Windows-spezifischen MSI an. Über das Windows Management Framework 5 und die darin enthaltene PowerShell-Version 5 steht für Administratoren mit OneGet eine einfache, leicht zu automatisierende Schnittstelle zur Software-Installation bereit. Eine einheitliche Verwaltung der zu installierenden Software und die Bereitstellung und Versionierung der Quellen sind die Zielsetzungen dieses neuen Konzeptes. Für die Betriebssysteme Windows 8.1 Pro und Enterprise sowie Server 2012 R2 lässt es sich als Preview installieren, in zukünftigen Betriebssystemversionen ist es bereits enthalten.
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Zunächst sollten wir die Begrifflichkeiten "Softwarepakete", "Paketmanager", "Quellen" und "Paketverwaltung" richtig einordnen. Softwarepakete dienen der vereinfachten Installation und lösen die notwendigen Abhängigkeiten gleich mit auf. Aus der UNIX-Welt ist das "Advanced Packaging Tool" bekannt. Die Software ist in Repositories, den Paketquellen hinterlegt. Das Management wird über Kommandozeilentools wie "apt-get" realisiert. Für eine Enterprise-Lösung spielen die flexible Handhabung der Pakete selbst – auch unterschiedlichen Typs –, die Anlage und Aktualisierung eigener unternehmensspezifischer Quellen sowie effektive Front-End-Lösungen eine große Rolle. Wie ist nun die Situation im Windows-Umfeld?

Aktuell existiert neben dem Windows Installer zur Verarbeitung von MSI-Paketen auch eine Vielzahl anderer Paketformate. Das Zusammenspiel eines Paketmanagers als Laufzeitumgebung mit den eigentlichen Paketen finden wir beispielsweise auch bei dem Programm "Installshield" von Flexera Software. Andere Tools gehen den Weg eines Installationsskripts, wie etwa das "Nullsoft Scriptable Install System" (NSIS). Zeilenweise werden dort die notwendigen Schritte wie das Setzen eines Registry-Schlüssels, Erstellen des Zielverzeichnisses, gewünschte Sprachdateien et cetera, definiert. Anschließend wird diese Steuerungsdatei mit allen notwendigen Sourcen zu einer ausführbaren Datei kompiliert. Wenn es schon so unterschiedliche und vielfältige Möglichkeiten der Softwareinstallation durch Paketmanager gibt – wozu dann OneGet? Genau aus diesem Grunde!

Manager für den Manager

Betrachten wir die Paket-Manager als Äste eines Baumes, so ist der Stamm das Element, das alles zusammenhält und integriert. OneGet will also keinen neuen Standard der Paketverwaltung schaffen, sondern eine neue Verwaltungsebene

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