Im Test: AMI StorTrends 3600i

Attraktive SSD-Performance

Ausschließlich mit schnellen SSDs bestückte Speichereinheiten liefern die höchste Performance für leistungshungrige Applikationen wie Datenbanken oder VDI-Lösungen. Die größte Hürde bei der Anschaffung ist jedoch meist der Preis. Genau hier greift AMI mit dem brandneuen StorTrends 3600i All Flash Array an und will dieses Modell auch für kleinere und mittlere Unternehmen attraktiv machen. IT-Administrator hat sich den Preisbrecher genauer angesehen.
Speicher muss nicht nur laufend größer werden, sondern auch schneller. In Zeiten von Virtualisierung und immer leistungsfähigeren Rechnern, die zeitnah auf ... (mehr)

Frisch auf der CeBIT vorgestellt, hatten wir kurz darauf die Möglichkeit, eines der wenigen Exemplare des All Flash-Speicherarrays StorTrends 3600i in unserem Labor zu testen. StorTrends ist die Datenspeicherdivision von AMI, American Megatrends, hierzulande gut bekannt durch die BIOS-Firmware für Computersysteme. Ab 1995 war AMI auch durch seine leistungsstarken MegaRAID-Controller bekannt. Die RAID-Sparte wurde 2001 an LSI Logic verkauft. AMI begann dann mit den zuvor für die RAID-Controller zuständigen Ingenieuren, die StorTrends-Linie mit SAN- und NAS-Lösungen zu entwickeln.

Das StorTrends 3600i ist eines der beiden neuen Flaggschiffe, das laut Herstellerangabe mit Deduplizierung und Kompression bis zu 64 TByte Daten speichert. Größer ist nur noch das Modell 3610i, das sich mit drei Erweiterungseinheiten auf bis zu 256 TByte skalieren lässt.

Gute Redundanz auf drei Höheneinheiten

Das StorTrends 3600i basiert auf der Hardware des bekannten Serverherstellers Supermicro und ist ein 19 Zoll-Rackeinschub mit drei Höheneinheiten. An der Front befinden sich 16 Einschübe im 3,5 Zoll-Format. Die im Testgerät verwendeten SSDs besaßen allesamt das 2,5-Zoll-Format, sodass die größeren Einschübe entsprechende Reduzierungen besaßen. Die wenigen Bedienelemente (Einschalter, Signal-LEDs) befinden sich seitlich auf einer der Laschen zur Befestigung im Rack.

Für ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis sieht AMI im Gerät für schreibintensive Operationen hochpreisige Enterprise-SSDs vor und für den leseintensiven Bereich preiswertere Consumer-SSDs. Die genaue Aufteilung sowie die Kapazitäten variieren je nach individueller Anforderung.

Von hinten eingesteckt sind zwei Supermicro-Rechner, die als Controller fungieren und im Aktiv-/Passiv-Betrieb arbeiten. Die Stromversorgung erfolgt über zwei kompakte 1200 Watt-Netzteile. Alle Komponenten sind Hot-Plug-fähig und

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