DevOps für Administratoren

Vereinte Welten

DevOps, die Verbindung von Entwicklung und Betrieb, ist derzeit eines der am meisten beachteten Schlagworte in der IT. Ausgehend von den Anforderungen einer Web Scale-IT à la Facebook und Co entdecken entwicklungsgetriebene Unternehmen zunehmend die Vorteile dieser neuen Management-Idee. Für Administratoren birgt die Philosophie agiler Teams und schneller Release-Zyklen Veränderungen in den Arbeitsabläufen, aber auch bei der Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung.
Musste ein Admin vor Jahren pro Anwender noch genau einen Arbeitsplatz-PC verwalten, hat die mobile Datenwelt mittlerweile zu einem rasanten Zuwachs bei den ... (mehr)

Prinzipiell geht es bei DevOps um eine verbesserte Zusammenarbeit von Entwicklungsabteilung und IT-Betrieb. Konkret möchten Unternehmen mit dieser neuen Philosophie der Zusammenarbeit schnellere Release-Zeiten erreichen. Das ist mit Blick auf die heutige "Application Economy" auch notwendig. Software wird immer mehr zum Treiber in der Wirtschaftswelt und Unternehmen müssen sich auf diese veränderte Lage einstellen. Banken stellen mittlerweile mehr Entwickler ein als Softwarehersteller, in modernen Autos befinden sich mehr Code-Zeilen als in Space Shuttles und App-zentrierte Unternehmen wie Uber oder AirBnB fordern mit ihren innovativen Methoden althergebrachte Geschäftsmodelle heraus.

Von Startups zu Konzernen

Die DevOps-Idee ist nicht grundsätzlich neu und in den vergangenen Jahren haben sich agile Entwicklungsmethoden mehr und mehr durchgesetzt, wobei dies anfangs oft notgedrungen passiert ist. Startups mussten schon in den Neunzigerjahren mit niedrigen Budgets auskommen und daher waren agile Teams gefragt, die schnell reagieren und Innovationen umsetzen konnten. Die erhöhte Release-Frequenz verschaffte diesen Unternehmen einen Vorteil im Wettbewerb mit langsameren Großkonzernen, in denen sich Entwickler und Administratoren tendenziell weniger austauschen oder sich zum Teil sogar gegenseitig blockieren.

Kernthema der Startup-Welt waren und sind mobile Apps, deren Erfolg stark von verkürzten Release-Zyklen abhängt. Nutzer erhalten regelmäßig neue Funktionen und Fehler werden im Idealfall innerhalb weniger Stunden ausgemerzt. Die Nutzer passen sich an die neue Welt an. Es wird sogar zum Teil akzeptiert, wenn unfertige Anwendungen veröffentlicht werden, sodass sich in App Stores nicht selten entsprechend verständnisvolle Bewertungen und Antworten lesen lassen: Die App befinde sich noch in der Entwicklung und das Team verbessere sie regelmäßig mit neuen

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