Software-defined Networking im Umbruch

Jedem Topf sein Deckelchen

Software-defined Networking ist seit 2013 in aller Munde. Seither haben sich aber die am Markt verfügbaren Lösungen stark verändert. Aufgrund dieser Entwicklung prüfen Unternehmen die unterschiedlichen Herstellerangebote zunächst in einer Proof of Technology-Phase, produktiv nutzt das Konzept bisher jedoch kaum jemand. Dabei wurde der Ansatz bereits deutlich weiterentwickelt, von SDN zu SDx. Höchste Zeit also für eine aktuelle Statusanalyse, die zeigt, welche Lösung für Rechenzentrum, Campus und andere Bereiche sinnvoll ist.
IT-Administrator startet mit einem Blick in die Zukunft in das neue Jahr. So dreht sich der Heftschwerpunkt der Januar-Ausgabe um das Thema 'Future Networks'. ... (mehr)

Eigentlich könnte jetzt der Startschuss für Software-defined Networks (SDN) erfolgen: Seit gut einem Jahr stehen die ersten einsatzfähigen Produkte zur Verfügung. Derzeit analysiert auch so manches Unternehmen die Funktionalität und praktische Einsatzfähigkeit der Technologie anhand von Test-Installationen. Doch in der Proof-of-Concept-Phase als nächste Evaluierungsstufe befinden sich nur wenige Unternehmen. Praxisorientierte Einsatzszenarien sollen hier den konkreten Nutzen der Technologie belegen.

In der Regel werden bei Proof-of-Concepts die Produkte unterschiedlicher Hersteller auf Basis eines spezifischen Ist-Szenarios in einer eigenen Umgebung getestet. Häufig unterstützen dies externe Dienstleister durch Beratung, Konzeption oder Produkt-Demonstrationen bis hin zu Entwicklung und Installation der Testlösung beim Kunden. Diese Phase dient vor allem der Prüfung von Schnittstellen und Technologien sowie der Ermittlung des konkreten Geschäftsnutzens. Die größte Herausforderung liegt dabei häufig in der sehr heterogenen Herstellerlandschaft insbesondere bei Rechenzentren. So können Unternehmen nur mit einem gewissen Aufwand herausfinden, welche SDN-Lösung im Einzelfall für sie optimal ist. Dabei hängen die Aussagen stark vom jeweiligen Einsatzszenario ab.

SDN im Rechenzentrum

Im Rechenzentrum zielen die Software-defined-Ansätze auf eine Automatisierung von Netzwerk-Diensten über zentrale Software-APIs. Diese integrieren Routing, Switching, Firewall, Loadbalancing, Storage und virtuelle Maschinen in einer höher liegenden Orchestrierungsschicht. Dabei fungiert der SDN-Controller als eine Art Middleware zur Steuerung der physischen und virtualisierten Infrastrukturen. Es stehen hier reine Softwarelösungen zur Verfügung, etwa Microsoft System Center und VMware NSX, oder kombinierte Lösungen aus Hardware und Software wie Cisco ACI oder HP DCN. Durch die

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Systeme mit Vamigru verwalten

Auch wer nur kleine Flotten von Linux-Servern verwaltet, freut sich über Werkzeuge, die ihm diese Arbeit erleichtern. Vamigru tritt mit diesem Versprechen an. Wir verraten, was es leistet und wie Sie es in der eigenen Umgebung in Betrieb nehmen. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018

Microsite