O&O BlueCon 12 Admin Edition

Windows-Rettungsring

Läuft ein wichtiger Rechner beim Start in einen Bluescreen oder stürzt der Windows-Server regelmäßig ab, ist die Not schnell groß. Eine bootfähige Rettungsumgebung kann eine Hilfe sein, um nach Fehlern zu suchen oder zumindest an Daten zu retten, was noch zu retten ist. O&O BlueCon 12 bietet eine solche Umgebung und fasst hierfür verschiedene Werkzeuge des Software-Anbieters zusammen. Im Test zeigte die Rettungssuite ihre Stärken und Schwächen.
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Bei O&O BlueCon handelt es sich um eine bootfähige Software-Suite zur Wiederherstellung beschädigter oder nicht mehr funktionstüchtiger Windows-Installationen. Ursachen hierfür können Treiberprobleme, vergessene Passwörter, versehentlich gelöschte Dateien, Malware, fehlerhafte Windows-Updates und Ähnliches sein. Die Software arbeitet von einem Bootmedium aus und setzt keine Installation im laufenden System voraus. Auch virtuelle Umgebungen unter Hyper-V unterstützt BlueCon.

An Bord sind mehr als ein Dutzend O&O-Werkzeuge zur System- und Datenrettung. Die Komponente "DiskRecovery" beispielsweise sucht und rekonstruiert versehentlich gelöschte oder durch Softwarefehler verlorene Dateien. Dabei prüft das Tool alle Sektoren der Festplatte, der Speicherkarte oder des USB-Sticks auf verlorene Dateien. Mit dem "PartitionManager" können hingegen Partitionen angelegt, gelöscht, vergrößert sowie verkleinert werden. Auch lässt sich die Systempartition in ihrer Größe verändern. In der "Benutzerverwaltung" von O&O BlueCon besteht Zugriff auf alle registrierten Benutzer. Admins können so beispielsweise vergessene Kennwörter ändern. Im Anschluss kann der Benutzer sich mit seinem neuen Kennwort ohne Kenntnis des alten neu einloggen. Auch der Zugriff auf die Registry ist möglich. Daten von fehlerhaften Systemen lassen sich mit "FileExplorer" auf externe Speichermedien sichern.

Installation mit Zertifikatsproblemen

Bei unserem Testrechner handelte es sich um ein 64-Bit-Windows-8.1-System mit einem Intel-Core-i5-4460-Prozessor, 16 GByte RAM und einer 500 GByte Crucial-SSD als Festplatte. Das System war zu Testbeginn voll funktionsfähig. Am Ende des Tests gaben wir dann noch den drängelnden Pop-ups von Microsoft nach und installierten Windows 10 (1511), um die Rettungsumgebung auch mit dem aktuellen Betriebssystem zu

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