Softwarelizenzierung in der Cloud

Verborgene Risiken

Cloud Computing zählt nach wie vor zu den wichtigsten Trends in der IT. Nach den ersten vorsichtigen Versuchen und der Evaluierung cloudbasierter Anwendungen gehen Unternehmen nun immer schneller zu Public, Private oder Hybrid Cloud über. Doch gerade, was die Softwarelizenzierung in der Cloud angeht, liegen die Tücken meist im Detail.
Immer mehr Firmen zieht es in die Cloud und die Nutzung von Public-, Private- und Hybrid-Clouds gehört längst zum Alltag. Im Juli befasst sich ... (mehr)

Das Thema Software-Compliance spielt auch in der Cloud eine entscheidende Rolle und birgt entsprechende Risiken. IT-Abteilungen in Unternehmen haben zwar Zugang zu allen Software-Anwendungen sowie den entsprechenden Softwarelizenzen. Oft fehlt ihnen jedoch die Erfahrung, die komplexen und vielschichtigen Compliance-Richtlinien zu managen. Dabei wird häufig davon ausgegangen, dass wenn dem Unternehmen eine Lizenz für eine Anwendung vorliegt, diese auch überall genutzt werden kann – einschließlich der Cloud. Ob die Anwendungen dabei auf physischer Hardware, auf VMs im eigenen oder in externen Rechenzentren laufen, spielt für viele keine Rolle.

Softwarelizenzierung genau überprüfen

Doch unter dem Aspekt der Lizenzierung ist genau die Umgebung, in der die Software läuft, der ausschlaggebende Faktor. Der Grund: Software unterliegt exakt definierten Lizenzbedingungen. Mit der Einführung der Virtualisierung haben die verschiedenen Anbieter von Software jedoch unterschiedliche – und oft verwirrende – Bestimmungen vorgegeben.

Diesen Grundgedanken zu verstehen ist entscheidend: Nur weil sich eine Software innerhalb einer Cloud-Umgebung installieren und nutzen lässt, heißt dies noch lange nicht, dass die Nutzung auch durch die vom Unternehmen erworbene Lizenz abgedeckt ist. Einige Anbieter bieten eine solche Nutzung beispielsweise nur im Rahmen von Speziallizenzen an. Andere verbieten ausdrücklich die Nutzung ihrer Software in der Cloud. Um also potentiell kostspielige Compliance-Verstöße zu vermeiden, sollten IT-Abteilungen in Zusammenarbeit mit den für die Lizenzierung verantwortlichen Teams die jeweiligen Nutzungsbedingungen genau überprüfen. Und zwar noch ehe sie cloudbasierte Services im Unternehmen zur Verfügung stellen. Das gilt auch für Desktop-Anwendungen, die ein Unternehmen über die Cloud hosten möchte. Sie unterliegen häufig speziellen Bedingungen, die einen

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Support-Ende von SMBv1

Mit dem aktuellen Update für Windows 10 und Windows Server 2016 steht eine Änderung ins Haus, die gerade für Benutzer älterer Linux-Distributionen große Auswirkungen hat. Nachdem Microsoft es über viele Jahre schon angekündigt hat, entfernt der Konzern mit dem aktuellen Update-Release den Support für das SMB-Protokoll 1. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Linux-Backup

Welche Backup-Lösung setzen Sie für Linux im professionellen Umfeld ein?

  • keine
  • eigene Scripts
  • rsnapshot
  • rdiff-backup
  • Bacula
  • Bareos
  • Borg
  • Duplicity
  • Amanda
  • Burp
  • Clonezilla
  • Acronis
  • Arkeia
  • SEP sesam
  • Veeam
  • Redo Backup
  • Relax-and-Recover
  • andere kommerzielle Software
  • andere Open-Source-Software

Google+

Ausgabe /2018

Microsite