Container-Verwaltung mit Kubernetes

Am Steuer

In produktiven Deployments haben sich Docker-Container bisher nur wenig ausgebreitet. Das liegt unter anderem daran, dass es bisher kaum Werkzeuge gab, die auf die Administration eines aus mehreren Knoten bestehenden Verbunds spezialisiert waren. Das von Google entwickelte Kubernetes möchte diese Schwachstelle ausmerzen.
Container sind derzeit in aller Munde, allen voran Docker. In der September-Ausgabe beleuchtet IT-Administrator, was die Technologie für Admins im Unternehmen ... (mehr)

Da sich Anwender beim Einstieg in Kubernetes [1] aufgrund seiner immensen Flexibilität schon einmal überfordert fühlen können, hilft dieser Artikel bei den ersten Schritte in der Welt von automatisch verwalteten Containern. Zum Verständnis von Kubernetes (griechisch für "Steuermann") empfiehlt sich ein Blick auf das in Bild 1 gezeigte Architekturdiagramm. Es zeigt einen Kubernetes-Cluster auf Maschinenebene, ohne auf die in den einzelnen Prozessen enthaltenen Subkomponenten näher einzugehen. Kubernetes ist ein Verwaltungswerkzeug, das auf diversen, als Node bezeichneten Servern befindliche Container verwaltet – die interne Architektur auf Basis von Pods wollen wir erst später betrachten.

Ein intelligent geschriebenes Kubernetes-System kann die Konfiguration des Clusters dynamisch anpassen, um bei Bedarf weitere Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Die auf den ersten Blick erschlagende Komplexität des Systems kommt daher, dass es sich um keine klassische Platform-as-a-Service (PaaS) handelt. Kubernetes beschränkt sich stattdessen auf die Verwaltung der Container – Aufgaben wie Middleware, Datenbanken oder clusterfähige Dateisysteme werden nicht bereitgestellt, sondern vom Administrator als Docker-Container in den Gesamtverbund eingebunden.

Auch wenn wir in den folgenden Schritten auf eine lokale Gruppe virtueller Maschinen zurückgreifen, sei auf die unter [2] bereitstehende Liste von unterstützten Cloud-Providern verwiesen. Das als MiniKube bezeichnete System ist ebenfalls interessant: Es handelt sich dabei um eine sehr kleine Kubernetes-VM, die sich an Entwickler richtet und die Verwaltung eines Clusters nur eingeschränkt beschreibt.

Start mit VirtualBox

Für diesen Workshop setzen wir auf VirtualBox. Als Host dient eine AMD-Achtkernworkstation mit Hardware-Virtualisierung und 16 GByte Arbeitsspeicher. Unsere erste Amtshandlung besteht darin, das

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Support-Ende von SMBv1

Mit dem aktuellen Update für Windows 10 und Windows Server 2016 steht eine Änderung ins Haus, die gerade für Benutzer älterer Linux-Distributionen große Auswirkungen hat. Nachdem Microsoft es über viele Jahre schon angekündigt hat, entfernt der Konzern mit dem aktuellen Update-Release den Support für das SMB-Protokoll 1. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Linux-Backup

Welche Backup-Lösung setzen Sie für Linux im professionellen Umfeld ein?

  • keine
  • eigene Scripts
  • rsnapshot
  • rdiff-backup
  • Bacula
  • Bareos
  • Borg
  • Duplicity
  • Amanda
  • Burp
  • Clonezilla
  • Acronis
  • Arkeia
  • SEP sesam
  • Veeam
  • Redo Backup
  • Relax-and-Recover
  • andere kommerzielle Software
  • andere Open-Source-Software

Google+

Ausgabe /2018

Microsite