Windocks

SQL Server auf großer Fahrt

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Nicht ohne Stolz präsentiert Microsoft die Container-Technik und beweist, dass Windows auch bei aktuellen Themen ganz vorn dabei ist. Applikations-Microservice-Architekturen gab es jedoch schon vorher, auch unter Windows. Windocks erlaubt den mehrfachen SQL-Betrieb auf einer Windows-Installation, wenn auch mit Stolperfallen.
Container sind derzeit in aller Munde, allen voran Docker. In der September-Ausgabe beleuchtet IT-Administrator, was die Technologie für Admins im Unternehmen ... (mehr)

Seit der Integration eines nativen Docker-Ports in Windows Server 2016 hat die aktuelle Container-Technologie auch Einzug in Windows gehalten. Dazu wurde der Betriebssystem-Kernel, so Microsoft, in enger Zusammenarbeit mit dem Docker-Entwicklungsteam um Funktionalitäten erweitert, die ähnlich wie Control-Groups und Namensräume unter Linux fungieren und so eine ressourcensparende Virtualisierung auf Betriebssystemebene ermöglichen. Doch schon lang vor der Kooperation kamen andere Projekte auf den Markt, die ein ähnliches Ziel verfolgen: Sandboxie, Turbo, Microsofts Drawbridge, VMware ThinApp und Windocks.

Ohne über Docker selbst zu sprechen, lässt sich Windocks erst gar nicht verstehen. Bei Docker handelt es sich um ein Open-Source-Projekt zur automatisierten Applikationsbereitstellung in Form so genannter Container. Hierfür nutzt die Software verschiedene Eigenschaften, die das Linux-Betriebssystem bietet. So lassen sich CPU-Ressourcen, RAM oder Netzwerkzugriffe ohne das Vorhandensein einer virtuellen Maschine voneinander isoliert bereitstellen. Infolge dieser Trennung besteht die Möglichkeit, Applikationen ihre eigenen Prozesse, Dateisystemanteile oder Netzwerkzugriffe zuzuweisen. Docker kapselt die jeweilige Applikation und alle erforderlichen Systemressourcen in einem Container und bietet diese einem Linux- oder Windows-System als Service an. Dies erhöht den Portabilitätsgrad und die Flexibilität.

Die typischen Einsatzgebiete von Docker liegen im Entwicklungsbereich: Optimierung des Entwicklungsprozesses von Development über Tests zur Qualitätssicherung bis zum Produktionseinsatz. Aber auch verteiltes "Collaborative Development" im Team ist denkbar oder der Einsatz als Variante der "Immutable Infrastructure Pattern" – einer bei Bedarf stets gleichartig neu aufgesetzten IT-Umgebung – und des "Blue-Green-Deployments". Letzteres sieht einen dauerhaften Doppelbetrieb vor, bei dem die blaue Linie den

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