Dokumente schützen mit Azure Information Protection

Nicht für jeden

Heutzutage kommunizieren Anwender auf vielerlei Ebenen mit unterschiedlichsten Personen. Angefangen vom Chef über den Praktikanten bis hin zu firmen­fremden Dienstleistern. Im Idealfall sollte nicht jede Mail oder jedes Dokument für jeden zugänglich sein. Azure Information Protection hilft Unternehmen dabei, den Umgang mit Informationen zu regeln. Wie weit das geht, bestimmt der Administrator.
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Bei Azure Information Protection (AIP) handelt es sich um eine Cloud-basierte Lösung, um Dokumente und E-Mails zu klassifizieren, zu bezeichnen und zu schützen. Der Administrator legt fest, ob dies durch den Anwender manuell, automatisiert oder kombiniert durch beide Verfahren geschieht. Für den Schutz von Dokumenten verwendet Microsoft die RMS-Technologie. Diese ist nicht neu und seit ein paar Jahren unter dem Kürzel "AD-RMS" bekannt. Verglichen mit dieser On-Premise-Variante bietet AIP den großen Vorteil, dass keine aufwendige Server-Infrastruktur erforderlich ist, sondern Microsoft sich um die PKI-Zertifikate und die Server kümmert. Entsprechend schnell sind Sie mit Azure Information Protection am Start – das Ganze mit ähnlichem Umfang wie bei AD-RMS, inklusive dem Support mobiler Geräte. In einigen Punkten geht der Funktionsumfang sogar noch weiter: Vorlagen für Abteilungen etwa unterstützen dabei, den Benutzerkreis der Anwender einzugrenzen, ebenso wie die Möglichkeit, Dokumente nachzuverfolgen und diese bei Bedarf zu sperren.

Verzahnung mit Azure AD

Um Azure Information Protection auszuprobieren, benötigen Sie ein Office-365-Abonnement, das AIP beinhaltet. Welches Abonnement beziehungsweise welcher Plan dafür in Frage kommt und auch, was Sie tun müssen, wenn Sie bereits einen Plan besitzen, erfahren Sie in der Azure-Dokumentation bei der Gegenüberstellung der verschiedenen Optionen [1]. Von hier aus können Sie direkt ein Probe-Abo beziehen oder Ihr vorhandenes erweitern, wenn Sie schon Kunde von Microsofts Cloud sind. In beiden Fällen haben Sie die Möglichkeit, AIP für 90 Tage zu testen.

Jedem Benutzer muss in Office 365 eine Lizenz aus dem gewählten Abo zugewiesen sein. Wie diese Benutzer in der Cloud in das Azure AD gelangen – den Speicherort für Benutzer- und Gruppenidentitäten von Office 365 – spielt übrigens keine Rolle. Mit der

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