Die passende Hardware für Ceph

Speichern mit Köpfchen

Software-defined Strorage ist dabei, die Evaluierungsphase zu verlassen, und kommt nun vermehrt auch in produktiven Umgebungen zum Einsatz. Umso wichtiger ist es daher, die richtige Hardware-Basis zu finden, die zum einen den Workloads im Unternehmen gerecht wird und die zum anderen die Kostenvorteile von Ceph gegenüber proprietären Speichersilos nutzt. Hier gibt es einige Aspekte zu berücksichtigen.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen täglich. Für Administratoren bedeutet dies, den zur Verfügung stehenden Speicherplatz permanent anzupassen und ... (mehr)

Lange war Storage ein wenig beachteter Bereich der IT. Eben ein Teil der Infrastruktur, der einfach benötigt wird und der funktionieren muss - wahrgenommen nur dann, wenn sich ein RAID verabschiedet oder wenn etwas anderes nicht tut, was es soll. Doch mit der digitalen Transformation und vor allem Industrie 4.0 rückt das Thema Storage etwas mehr ins Licht. Denn ein Merkmal von Industrie 4.0 und IoT (Internet of Things) ist, dass sich die im Unternehmen anfallende Datenmenge explosionsartig vermehrt. Das jährliche Datenwachstum sehen die Marktforscher von IDC bei 30 Prozent.

Denn neben den zu erwartenden Datenmassen steht der digitalen Transformation noch eine weitere Hürde im Weg: Viele Unternehmen verfügen über veraltete Technologien, die den Anforderungen der Digitalisierung nicht gerecht werden. Das ermittelte eine Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC), die im Auftrag von Fujitsu erstellt wurde. Flexibilität, Agilität und vor allem Skalierbarkeit sind heute wichtige Merkmale der IT. Der Storage als Rückgrat der Anwendungen macht da keine Ausnahme. Mit dem Open-Source-Projekt Ceph steht eine ausgefeilte Lösung für den Storage der neuen Generation bereit.

Arbeitsweise von Ceph

Ein kurzer Blick auf die Funktionsweise von Ceph zeigt die Vorteile dieser Technologie auf: Ceph speichert Daten als Objekte und basiert auf RADOS (Reliable, Autonomous, Distributed Object Store, Bild). "Autonomous" bei RADOS bedeutet, dass der Speicher sich zu großen Teilen selbst organisiert. Der Payload eines Objekts – also der eigentliche Inhalt – unterliegt keiner Größenbegrenzung. Aufbauend auf RADOS organisiert Ceph den Zugriff auf einzelne Dateien, die im Objektspeicher abgelegt sind. Die Funktionsweise von Ceph unterscheidet sich grundsätzlich von den sonst üblichen Block-Devices. So gibt es zum Beispiel keine Verzeichnisstrukturen, Ceph kennt nur eine Ebene. Jedes

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