Kapazitätsoptimierung beim Storage

Zusammenrücken bitte!

Die Weiterentwicklung der physischen Speicherdichte drehender Festplatten wird den steigenden Bedürfnissen nicht mehr gerecht. Um das beschleunigte Datenwachstum bewältigen zu können, haben sich auf zentralen Speichersystemen mehrere Funktionen etabliert. Thin-Provisioning, Deduplikation und Kompression sorgen für eine effizientere Kapazitätsbereitstellung und – wichtig auch für Flash-Speicher – die wirksame Reduktion der zu speichernden Datenmengen. Wir stellen die Technologien vor und beleuchten die Vor- und Nachteile.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen täglich. Für Administratoren bedeutet dies, den zur Verfügung stehenden Speicherplatz permanent anzupassen und ... (mehr)

Thin-Provisioning, Deduplikation und Kompression finden inzwischen bei fast allen Herstellern Unterstützung. Die Technologien arbeiten transparent zu Servern und Applikationen und steigern die Effizienz nachhaltig. Während es sich bei Deduplikation und Kompression um Datenreduzierungsfunktionen handelt, ist Thin-Provisioning ein optimiertes Bereitstellungsmodell von virtuellen Kapazitäten aus einem dynamischen Pool.

Wesentliche Faktoren bei der inzwischen breiten Unterstützung durch die Hersteller auch im Bereich Primär-Storage sind die immer schnelleren CPUs der Speicher-Controller und die Etablierung von Flash-Speicher. Dadurch fällt der notwendige Overhead weniger ins Gewicht beziehungsweise lässt sich durch Hardware-gestützte Verarbeitung weiter minimieren. Gerade bei teurem, aber extrem schnellen Flash gilt es besonders, die zur Verfügung stehenden Kapazitäten optimal zu nutzen.

Speicherdiät Thin-Provisioning

Bei Thin-Provisioning werden anstelle von physisch vorreserviertem Speicher (Thick-Provisioning) nur noch virtuelle Kapazitäten zugewiesen. Durch eine bedarfsweise Bedienung der Anforderungen aus einem Speicherpool wird erst dann Platz belegt, wenn Daten tatsächlich geschrieben werden. Unternehmen kaufen nur noch die aktuell benötigten Speichermengen und erweitern dann rechtzeitig, wenn sich die Ressourcen im Pool dem Ende neigen.

So lässt sich der Nachteil des schnellen Preisverfalls der Technologien umgehen, insbesondere weil die internen Abteilungen oder auch externe Kunden ihren Platzbedarf selten konkret benennen können. Ebenso ist das Wachstum oftmals nur schätzbar. Inzwischen ist Thin-Provisioning eine Standardfunktion fast aller Hersteller und benötigt relativ wenige Systemressourcen, da es nicht direkt auf die Daten zugreift oder diese modifiziert.

So einleuchtend die Vorteile sich anhören mögen, so gibt es in der Praxis einige

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