Persistente Volumes für Docker

Feste Körper

Über das Plug-in-System von Docker lassen sich Container mit persistentem Speicher ausstatten. Wie funktioniert das in der Praxis und warum ist der Umweg überhaupt nötig? Dieser Artikel erklärt die Details.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen täglich. Für Administratoren bedeutet dies, den zur Verfügung stehenden Speicherplatz permanent anzupassen und ... (mehr)

Docker hat sich zum Standard gemausert, wenn es um das Verteilen von Diensten und Programmen geht: Im Fahrwasser der Cloud gilt es heute als sehr elegant, wenn der Anbieter einer Lösung anstelle der üblichen Pakete für RHEL & Co. ein Docker-Image ausliefert. Das geht besonders gut, weil Docker auf allen Zielsystemen dieselbe Umgebung garantiert: Läuft der Docker-Container also beim Autor, läuft er auch beim Anwender und lässt sich sogar entsprechend vorkonfigurieren.

Dass Docker-Container wie eine bessere Alternative zu den Paketverwaltungen der gängigen Distributionen – also RPM und Dpkg – scheinen, kann jedoch über eine Tatsache nicht hinwegtäuschen: Die Design-Annahmen, die Docker und den per Docker verteilten Containern zugrunde liegen, unterscheiden sich von der klassischen Virtualisierung fundamental. Ein großer Unterschied ist, dass ein Docker-Container ab Werk keinen persistenten Speicher hat: Löscht der Admin einen Container, sind alle darin enthaltenen Daten verloren.

Zum Glück bietet Docker für das Problem eine Lösung an: Per Volume-Dienst lässt sich ein Container mit persistentem Speicher versorgen. Der Volume-Dienst ist dabei lediglich eine API, die auf Funktionen in den geladenen Docker-Plug-ins zurückgreift. Für viele Arten von Speicher existieren mittlerweile solche Plug-ins, die die direkte Anbindung von Containern an eine bestimmte Speichertechnik ermöglichen. Dieser Artikel erklärt zunächst, wie persistenter Speicher in Docker grundsätzlich gedacht ist und warum der Umweg über den Volume-Dienst nötig ist. Danach zeigen wir am Beispiel zweier Umgebungsarten, OpenStack und VMware, wie sich mittels des passenden Plug-ins persistenter Speicher in Docker verwenden lässt.

Ursprünglich ohne Storage geplant

Dass bei einem Docker-Container persistenter Speicher nicht automatisch zum Lieferumfang jedes Containers gehört, hat seinen Grund

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