Turbonomic 5.9

Wolkenkontrolle

Sämtliche Virtualisierungs- und Cloud-Anbieter liefern eigene Werkzeuge für die Steuerung und Überwachung, die sich jedoch meist primär auf das jeweilige Produkt konzentrieren. Turbonomic dagegen präsentiert sich als übergreifende, hybride Cloud-Management-Plattform mit beeindruckender Plattformunterstützung und ausgefeilten Planungsoptionen.
Die IT-Infrastruktur bildet das technische Fundament jedes modernen Unternehmens. In der Dezember-Ausgabe widmet sich IT-Administrator deshalb der physischen ... (mehr)

Erst im März 2017 hat sich das amerikanische Unternehmen VMTurbo mit dem gleichnamigen Produkt in Turbonomic umbenannt. Der Grund dafür war, dass die Software mittlerweile nicht nur Virtualisierungsumgebungen mit VMs verwaltet, sondern auch Cloud-Infrastrukturen und physische Systeme. Das System arbeitet komplett agentenlos und ermöglicht es, verschiedene Infrastrukturen in Eigenregie sowie in Echtzeit zu steuern. Ziel ist es, vorgegebene SLAs zu erfüllen, aber auch möglichst effizient zu arbeiten.

Unter seinem alten Namen konzentrierte sich Turbonomic primär auf die Performance in VMware-Umgebungen. Zwischenzeitlich hat sich dieser Fokus deutlich ausgeweitet und neben VMware unterstützt Turbonomic nun auch andere Hypervisoren, Cloud-Umgebungen und zuletzt physische Systeme. So haben Quality of Service (QoS) und intelligentes Lastmanagement an Gewicht gewonnen, sodass das Produkt mittlerweile drei wesentliche Themen im Blick hat: Das erste ist die Performance-Auswertung in Echtzeit, dann folgt die autonome Kontrolle durch selbststeuernde Prozesse und zuletzt geht es darum, Leistungen kostengünstig und trotzdem zuverlässig bereitzustellen. Wichtig ist hierbei der Echtzeit-Ansatz, um vorgegebene SLAs einhalten zu können.

Dank des Appliance-Ansatzes schnell eingerichtet

Die Einrichtung von Turbonomic ist überaus einfach, denn es handelt sich um eine Appliance, die in unterschiedlichen Ausführungen für den Betrieb unter VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Citrix XenServer sowie Red Hat Enterprise Virtualization verfügbar ist. Entsprechend unserer Umgebung entschieden wir uns für VMware als Träger und importierten die per Download erhältliche VM im OVA-Format über das vCenter. Nach dem Starten konnten wir – bei Vorhandensein von DHCP auf der Konsole – die zugewiesene IP-Adresse ablesen oder dort nach Anmeldung eine statische IP-Adresse vergeben. Wichtig ist darüber

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