Neuerungen in Microsoft SQL Server 2017

Bereit für die Zukunft

Seit Oktober ist SQL Server 2017 verfügbar. Die neue Version schlägt gleich in mehreren Punkten ein neues Kapitel in der Geschichte des Datenbankservers auf. So möchte Microsoft seine relationale Datenbank fit für das Internet of Things, Big Data und Machine Learning machen. Und auch in Sachen Leistung agiert SQL Server nun deutlich intelligenter. IT-Administrator stellt die Neuerungen vor.
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Ähnlich wie bei anderen Microsoft-Serverprodukten ist die Entwicklung von SQL Server stark durch die Azure-Cloud, Big Data und Internet of Things getrieben. Die Landschaft der SQL-Server-Editionen ist derweil identisch mit der Vorversion 2016: Enterprise, Standard und Express. Auch die Hardware-Limits und die jeweils unterstützten Features, sofern sie bereits in 2016 vorhanden waren, sind gleich geblieben.

Wenn Sie die neue Version herunterladen und installieren, wird Ihnen eine der Neuerungen sofort auffallen: Die Größe des ISO-Images aus dem Download-Center hat sich gegenüber der Vorversion fast halbiert und liegt nun bei rund 1,5 GByte. Das Geheimnis dieser Verschlankung ist einfach: Einige Komponenten, die Sie früher auf der DVD vorgefunden haben, werden nicht mehr mit ausgeliefert, sondern müssen separat aus dem Internet heruntergeladen werden. Dazu gehören neben den Reporting Services (SSRS) bezeichnenderweise alle Verwaltungs- und Entwicklungswerkzeuge wie Management Studio [1] (SSMS), Kommandozeilenwerkzeuge und SQL Server Data Tools (SSDT) für Visual Studio.

SQL Server auf Linux-Rechnern

Mit SQL 2017 ist "SQL on Linux" Realität geworden. Unterstützt wird SQL derzeit auf RedHat 7.3 und 7.4, SuSE 12 SP2 und Ubuntu 16.04. Erwartungsgemäß lässt sich das RPM-Paket für RHEL auch auf Cent-OS 7 ohne Probleme installieren und ausführen. Die Installationspakete für Linux finden Sie allerdings nicht auf der SQL-Server-DVD, sondern müssen sie herunterladen. Am einfachsten geht dies, wenn Sie die entsprechenden Microsoft-Repositories einbinden, wie unter [2] beschrieben. Die Größe des Downloads hält sich mit 150 bis 200 MByte in Grenzen und nach Aufruf eines Konfigurationsskriptes ist Ihre SQL-Instanz einsatzfähig.

Denken Sie daran, auch den SQL-Agent-Dienst (separates Linux-Paket "mssql-server-agent") und die Volltextsuche

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