Symantec Patch Management Solution

Löcher stopfen

Patch-Management spielt eine große Rolle für die IT-Sicherheit. Nicht geschlossene Sicherheitslücken sind willkommene Wege, um Schädlinge einzuschleusen. Das Versprechen von Symantecs Patch Management Solution, eine große Palette von Betriebssystemen und Anwendungen mit Updates versorgen zu können, bewahrheitete sich in unserem Test nur teilweise.
Das zentrale Bereitstellen von Software und das Aktualisieren dieser gehören zum Standardrepertoire von Administratoren. Im Januar-Schwerpunkt ... (mehr)

Ein Patch-Management-Werkzeug hat die Aufgabe, alle verwalteten Systeme zu analysieren, auf Schwachstellen zu überprüfen und in Sachen Updates auf dem neuesten Stand zu halten. Dazu gleicht das Tool die installierten Betriebssysteme und Software mit der Datenbank des Anbieters der Patch-Management-Software ab und löst die notwendigen Updates aus. In der Praxis ist es jedoch nicht selbstverständlich, dass das Patch-Management die richtige Version der laufenden Anwendung erkennt und die Updates zuverlässig verteilt. Zudem muss der Hersteller die zu patchenden Applikationen überhaupt in seiner Datenbank führen, um auch die benötigten Updates bereitzustellen. Am wichtigsten jedoch ist die Frage, wie schnell die Updates im Patch-Management-System bereitstehen. Denn schließlich nutzen Angreifer meistens bekannte, aber nicht geschlossene Sicherheitslücken, um Systeme und Netzwerke zu infiltrieren.

Umfassendes Patchen

Die Symantec Patch Management Solution ist ein Urgestein unter den Lückenschließern. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern unterstützt Symantec, neben Windows, auch Macintosh-Systeme und die Enterprise-Versionen von RedHat und SUSE. Neben dem Aktualisieren von Software kann das Paket über Add-Ons auch die Endgeräte vor Viren und Spam schützen, die IT inventarisieren, physische und virtuelle Server als auch Desktops und Laptops verwalten. Wir haben uns auf die Hauptaufgabe fokussiert und es ergaben sich für uns zwei Aufgabenblöcke: Zum einen bekannte Sicherheitslücken schnell zu schließen, zum anderen Funktionsupdates für Anwendersoftware bereitzustellen.

Für Microsoft-Produkte lassen sich die notwendigen Aktualisierungen schnell über die WSUS-Datenbank ermitteln und bereitstellen. Doch neben dem Branchenprimus patcht Symantec auch Mac- und Linux-Geräte. Um auch hier immer aktuelle Softwareversionen bereitzustellen, pflegt ein Symantec-Team die

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Support-Ende von SMBv1

Mit dem aktuellen Update für Windows 10 und Windows Server 2016 steht eine Änderung ins Haus, die gerade für Benutzer älterer Linux-Distributionen große Auswirkungen hat. Nachdem Microsoft es über viele Jahre schon angekündigt hat, entfernt der Konzern mit dem aktuellen Update-Release den Support für das SMB-Protokoll 1. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Linux-Backup

Welche Backup-Lösung setzen Sie für Linux im professionellen Umfeld ein?

  • keine
  • eigene Scripts
  • rsnapshot
  • rdiff-backup
  • Bacula
  • Bareos
  • Borg
  • Duplicity
  • Amanda
  • Burp
  • Clonezilla
  • Acronis
  • Arkeia
  • SEP sesam
  • Veeam
  • Redo Backup
  • Relax-and-Recover
  • andere kommerzielle Software
  • andere Open-Source-Software

Google+

Ausgabe /2018

Microsite