Windows In-Place Upgrade

Updates aus einem Guss

Mit Windows 10 hat Microsoft eine neue Update-Strategie ausgerufen. Es sieht so aus, dass es nicht mehr alle drei bis fünf Jahre ein neues Betriebssystem gibt, sondern kontinuierlich neue Funktionen in Windows eingebaut werden – unter kontinuierlich versteht Microsoft zweimal im Jahr. Diese In-Place Upgrade genannte Installation ersetzt die bestehende Windows-10-Version und bringt für den Admin jede Menge Arbeit mit sich.
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Vorab zunächst eine Begriffsklärung, da Microsoft Produkt- und Servicenamen nicht selten ändert: Ein In-Place Upgrade bezeichnet das Einspielen eines sogenannten Feature Updates. Früher hießen diese Feature Updates Current Branch beziehungsweise Current Branch for Business, heute ist der Name Semi-Annual Channel gebräuchlich. In-Place Upgrades gibt es für die verschiedensten Produkte. Sie waren in Enterprise-Umgebungen bislang meist nicht die bevorzugte Wahl für einen Migrationsansatz.

Bei einem In-Place Upgrade handelt es sich im Prinzip um die Installation einer neuen Windows-Version, wobei die bestehenden Anwendungen und Einstellungen erhalten bleiben. Im Unternehmensumfeld wurden früher bei einer neuen Windows-Version die Systeme auch neu installiert und konfiguriert. Dies bedeutete zwar einen erheblichen Aufwand, ermöglichte aber, sozusagen nebenbei, eventuelle Altlasten mit der Neuinstallation zu entsorgen.

Seit Windows 10 ist der Standard, um von einer Version auf die nächste zu kommen, das In-Place Upgrade. In-Place Upgrades laufen mittlerweile meist stabil ab – was angesichts des Sechsmonatsturnus seitens des Herstellers aber erwartet werden kann. Die ersten Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt, dass Sie beim Upgrade in größeren Umgebungen folgende Punkte beachten sollten:

- Microsoft empfiehlt, dass die Clients direkten Zugriff auf das Internet beziehungsweise die Updateserver für Win­dows im Internet haben sollten.

- Hardwarenahe Komponenten von Drittherstellern bereiten oft die größten Kopfschmerzen, etwa Produkte zur Festplattenverschlüsselung oder Virenscanner. Da diese sehr eng mit dem Betriebssystem verknüpft sind, bereiten besonders Optimierungen an den Sicherheitsfeatures von Windows Drittherstellern Probleme und verhindern einen reibungslosen Upgrade-Prozess.

Direkter Zugriff auf Updateserver

Können Ihre Clients im Unternehmen

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