Buchbesprechung

Windows PowerShell 5 und PowerShell Core 6

Firmen benötigen zunehmend eine flexible IT, die sich schnell an die aktuellen Anforderungen anpassen lässt. Der Königsweg dorthin ist die Hybrid Cloud, bei ... (mehr)

Im Buch " Windows PowerShell 5 und PowerShell Core 6" in der 2. Auflage beleuchtet Dr. Holger Schwichtenberg die Skriptsprache und nimmt sich dafür mehr als 1000 Seiten Zeit. Allein das Inhaltsverzeichnis kommt auf 16 Seiten. Das verdeutlicht, zu welch komplexen Thema sich die PowerShell inzwischen entwickelt hat. Neu in der 2. Auflage sind neben den aktualisierten PowerShell-Versionen 5 und Core 6 auch die Verwaltung von Docker und Windows Nano Server über die Skriptsprache.

Die ersten rund 330 Seiten sind der Einführung im weiteren Sinne gewidmet. Darin zeigt der Autor etwa den Aufbau der Skriptsprache sowie zusammengestellter Skripte auf. Auch beleuchtet Schwichtenberg das objektorientierte Pipelining, über das sich Daten vereinfacht gesagt weiterreichen lassen. Für Administratoren interessant dürfte auch das Kapitel 10 zum Thema Remoting sein, das die PowerShell seit Version 2 unterstützt. Sind die Grundsteine in Sachen PowerShell-Wissen gelegt, folgt im zweiten Abschnitt das Aufbauwissen unter anderem zu .NET- und COM-Klassen sowie dem Zugriff auf die WMI. In professionellen Umgebungen ebenfalls wichtig sind gültig signierte Skripte, deren Erzeugung Schwichtenberg ebenso aufzeigt wie die Nutzung der Skriptsprache für die Desired State Configuration (DSC).

Den dritten und letzten Abschnitt nimmt die PowerShell im Praxiseinsatz ein. Darin finden die Leser umfassende Anwendungsbeispiele für die Sprache vor, etwa im Umgang mit dem Dateisystem oder im Rahmen einer Softwareverwaltung. Ausgiebige Skripte begleiten die theoretisch dargelegten Inhalte. Ein besonderes Schmankerl wartet am Ende des Buches: die Administration von Windows Nano Server und von Docker-Containern. Letztere haben mit Windows 10 und Server 2016 Einzug in die Windows-Welt gehalten und der Autor durchläuft die Container-Verwaltung von der Docker-Installation über das Handling der Container bis hin zum Löschen von Images. Allzu lang sind die beiden Kapitel mit

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