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»In geswitchten Netzen werden die für die Datenanalyse notwendigen Daten nicht an jeden Port übertragen. Hat ein Switch die MAC-Adresse des Empfängers in seiner Switch-Tabelle, werden die betreffenden Pakete nur an den Port des Zielgeräts gesendet. Dies erfordert neue Suchstrategien zur Fehleranalyse. Aus diesem Grund unterstützen die meisten Switches die Spiegelung von Switch-Ports mit Hilfe der Mirror-Port-Funktion. Können Sie in diesem Zusammenhang erklären, welche Rolle SPAN dabei spielt und was es mit TAPs auf sich hat?«

Mit Hilfe der Mirror-Port-Funktion wird der jeweils zu untersuchende Link auf einen anderen Port des Switches, an dem der Analysator angeschlossen ist, gespiegelt. Einige Hersteller sind dabei sogar in der Lage, den Datenverkehr mehrerer Switch-Ports auf einem Mirror-Port auszugeben. Der Mirror-Port wird auch als SPAN-Port (Switch Port ANalyser) oder Maintenance-Port bezeichnet. Die Weiterleitung der zu analysierenden Daten auf den Mirror-Port sollten Sie jedoch nur nutzen, wenn dieser die Datenmengen der gespiegelten Ports auch verkraftet. Ist dies nicht der Fall, gehen Pakete verloren. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn der Spiegel-Port dieselbe Bandbreite aufweist wie der Quell-Port.

Darüber hinaus beeinträchtigt das Mirroring die Switch-Performance, da der Switch für die Spiegelung alle Pakete duplizieren muss. Auch der gespiegelte Port kann in seiner Performance einbrechen und die Fehlersuche produziert erst wirklich Probleme. Zum anderen verzerrt das Port-Mirroring die Analyse, weil ein Switch defekte Pakete automatisch verwirft. Daher werden SPAN-Ports in der Praxis nur als ergänzende Messstellen für Ad-hoc-Analysen genutzt.

Für die genaue Erfassung der Messdaten kommen heute in der Regel Test Access Points (TAPs), auch Link-Splitter genannt, zum Einsatz. Diese Geräte werden direkt in die zu überwachende Netzverbindung eingeschleift. TAPs arbeiten absolut passiv und

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