Microsoft zeigt Exchange 2016 Preview

24.07.2015

In der neuen Exchange-Version vereinfacht Microsoft die Systemarchitektur. 

Microsoft hat eine Preview von Exchange 2016 vorgestellt. Um die Zuverlässigkeit von Exchange zu verbessern, vereinfacht Microsoft die Systemarchitektur: Eigene Client Access Server (CAS) gehören mit Exchange 2016 der Geschichte an. Damit fungieren künftig alle Exchange-Server gleichzeitig in der CAS- und der Mailbox-Rolle. 

Failover sollen mit Exchange 2016 etwa 30 Prozent schneller passieren, weil die Server aus einer passiven Datenbankkopie lesen können. Reichen die Datenbank-Informationen nicht aus, verwendet der Failover-Node automatisch das Replay-Log. Um sensible Daten zu schützen, hat Microsoft neue Datentypen implementiert, die es erleichtern sollen, Data Loss Prevention umzusetzen. 

Anwender können von neuen Features in Outlook profitieren, etwa der überarbeiteten Web-GUI. Auch die Suche soll in Exchange 2016 schneller sein und ein intuitives Such-Interface bieten. 

Bei besonders großen Mailboxen legt Exchange automatisch neue Archiv-Files an, wenn eine Archiv-Mailbox zu groß wird. Schließlich bietet Exchange 2016 auch verschiedene Optionen, eine lokale Installation mit der Cloud zu verbinden, beispielsweise die Mailboxen im internen Netz zu speichern und bestimmte Dienste über die Cloud anzubieten.

Microsoft bietet die Exchange 2016 Preview zum Download an, die Windows Server 2012 (R2) voraussetzt. 

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