Ansible 2.1 ist fertig

27.05.2016

In der neuesten Version unterstützt das Konfigurationsmanagement-Tool auch Microsoft Windows und Microsoft Azure.

Ab sofort ist Version des Konfigurationsmanagement-Tools Ansible 2.1 verfügbar. Mit dem neuen Release lässt sich Ansible 2.1 jetzt besser in Microsoft-Windows-Umgebungen einsetzen, einschließlich der Möglichkeit, die Funktionalität des Azure Resource Manager zu nutzen. Neue Windows-Module ermöglichen den Einsatz von Windows File Sharing und der Windows Firewall. Eine einfache Verwaltung von Domain-Joined Machines mit dem NT LAN Manager (NTLM), der eine sichere Authentifizierung von Domain-Usern nur mit dem Benutzernamen und Passwort erlaubt, macht die Kerberos-Konfiguration überflüssig. Eine erweiterte Kerberos-Delegierung für Multi-Hop-Szenarien sorgt für einen verbesserten Berechtigungsnachweis für vorhandene Scripts und Installationen, die einen transparenten Zugriff, beispielsweise auf Domain File Shares und Microsoft SQL Server, erlauben. Das neue win_reboot ermöglicht einfachere Reboots, die bei der automatisierten Softwareinstallationen unter Windows helfen, die als Teil des Workflows auch einen Restart vorsehen.

Außerdem enthält Ansible 2.1 neue und überarbeitete Module für das Management von Docker-Containern: Mit docker_service können Anwender Docker Compose einsetzen und Multi-Container-Applikationen verwalten und skalieren. docker_container ermöglicht die Verwaltung des gesamten Container-Lebenszyklus. Mit docker_image lassen sich Docker-Images erstellen, ausliefern, anfordern und kennzeichnen. docker_login ermöglicht die Verwaltung des Zugriffs auf Docker Registries. Mit den neuen Docker-Service-Modulen von Ansible 2.1 können Anwender Docker Compose in umfangreiche Ansible-Projekte einbinden und damit Netzwerk, Betriebssystem und Implementierungsinfrastrukturen konfigurieren, die außerhalb der Container-Umgebung existieren.

Mit Ansible 2.1 ist nun die im Februar vorgestellte Netzwerk-Automation verfügbar. Ansible 2.1 enthält mehr als 40 neue Core-Module, die eine Netzwerkautomation auf einer Vielzahl von Plattformen unterstützen: Arista EOS, Cisco IOS, Cisco IOS-XR, Cisco NXOS, Cumulus Networks, Juniper Networks Junos OS und OpenSwitch.

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