Ansible 2.3 wird schneller

13.04.2017

Persistente Verbindungen sollen die Ausführung von Ansible-Playbooks beschleunigen.

Red Hat hat Version 2.3 des Konfigurationsmanagement-Tools Ansible veröffentlicht. Das neue Release bietet sogenannte Persistent Connections, mit denen eine SSH-Verbindung über mehrere Ansible-Tasks hinweg aktiv bleibt. In Tests, die von Red Hat und verschiedenen Partnern durchgeführt wurden, ergab sich damit eine bis zu zehn Mal höhere Netzwerkperformance. Für Playbooks, die von den Persistent Connections von Ansible 2.3 profitieren wollen, stehen zwei Connection-Methoden bereit: die bereits vorhandene Commandline-Interface (CLI)-Connection-Methode und die neu hinzugekommene Connection-Methode NETCONF. Mit Pipelining kann Ansible 2.3 die Ausführungsgeschwindigkeit weiter steigern.

Außerdem werden neuer Netzwerkplattforme und -module unterstützt: Apstra, Arista Networks, Avi Networks, Big Switch Networks, Cumulus Networks, Fortinet, Huawei, Lenovo, Ordnance und Palo Alto Networks. Die Zahl der unterstützten Plattformen ist auf 29 und die der Netzwerkmodule auf 267 angestiegen.

Neue und erweiterte Module vereinfachen die Automation von Windows mit Ansible. In Form eines Metadaten-basierten Systems für Module gibt es jetzt ein zentrales Repository für Beiträge, Tickets, Stellungnahmen und anderes. Damit ist es sowohl für die Community als auch für das Ansible-Core-Team deutlich einfacher, das Community-Engagement zu managen und weiter zu fördern.

Ansible 2.3 ist ab sofort in einem stabilen Branch via GitHub (https://github.com/ansible/ansible/tree/stable-2.3) verfügbar.

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