Apache CloudStack 4.6 ist fertig

01.12.2015

Das Cloud-Framework der Apache Foundation bringt im neuen Release interessante Features mit. 

Ab sofort ist Version 4.6 von Apache CloudStack verfügbar. Das in Version 4.5 eingeführte SAML-Plugin, das Single-Sign-on (SSO) in einer CloudStack-Cloud bietet, gilt nach dem Entfernen von Fehlern und gründlichen Tests jetzt als produktionsreif. Ein neues Feature sind redundante Router in einer virtuellen private Cloud (VPC). In einem Active-Passive-Setup sollen wichtige Cloud-Anwendungen damit höher verfügbar sein. Das AWS-API-Projekt wurde aus dem Projekt entfernt und durch das Modul EC2stack ersetzt, das wie der Vorgänger eine Amazon-kompatible API für CloudStack bietet. Mit dem Entfernen von AWS-API haben die Entwickler eine Millionen Zeilen Code aus dem Sourcecode-Baum gelöscht. Zu Testzwecken ist CloudStack 4.6 in Form von Docker-Containern verfügbar. 

Ähnlich wie mit OpenStack lassen sich auch mit CloudStack eigene Clouds als Infrastructure as a Service (IaaS) realisieren. Nach Angaben des Projekts wurden mit Cloudstack bereits Cloud-Installationen mit mehr als 30.000 Nodes aufgebaut. Ursprünglich von der Firma Cloud.com entwickelt, wurde CloudStack von Citrix aufgekauft, später unter einer freien Lizenz veröffentlicht und an die Apache Foundation übergeben. Während es vom stark gehypten OpenStack lange Zeit nur Testinstallationen gab, existierten bereits eine ganze Reihe von produktiven CloudStack-Installationen

Cloudstack arbeitetet mit den Hypervisor-Systemen KVM, VMware und XenServer (XAPI). Auch Bare-Metal-Hosts sind auf einigen Linux-Distributionen unterstützt. Auf den Management-Rechnern muss RHEL (6.3, 6.5, 6.6, 7.0), CentOS (6.6, 7.0) oder Ubuntu 14.04 LTS laufen. 

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Citrix ersetzt OpenStack durch CloudStack

Citrix verabschiedet sich vom OpenStack-Projekt und setzt auf CloudStack, das es unter der Apache-Lizenz neu lizenziert.

Artikel der Woche

Support-Ende von SMBv1

Mit dem aktuellen Update für Windows 10 und Windows Server 2016 steht eine Änderung ins Haus, die gerade für Benutzer älterer Linux-Distributionen große Auswirkungen hat. Nachdem Microsoft es über viele Jahre schon angekündigt hat, entfernt der Konzern mit dem aktuellen Update-Release den Support für das SMB-Protokoll 1. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Linux-Backup

Welche Backup-Lösung setzen Sie für Linux im professionellen Umfeld ein?

  • keine
  • eigene Scripts
  • rsnapshot
  • rdiff-backup
  • Bacula
  • Bareos
  • Borg
  • Duplicity
  • Amanda
  • Burp
  • Clonezilla
  • Acronis
  • Arkeia
  • SEP sesam
  • Veeam
  • Redo Backup
  • Relax-and-Recover
  • andere kommerzielle Software
  • andere Open-Source-Software

Google+

Ausgabe /2018

Microsite