Cherokee-Webserver wird narrensicher

Oliver Frommel

In der neuesten Version überprüft Cherokee seine Konfiguration auf Konsistenz.

 

Progammierer Alvaro Lopez hat auf der Entwickler-Mailingliste Version 1.0.19 seines als schnell und sicher geltenden Webservers Cherokee angekündigt. Neu ist dabei ein Mechanismus im mitgelieferten Administrations-Server "cherokee-admin", der den Anwender warnt, wenn die Konfiguration Inkonsistenzen aufweist. Die ETag-Header, die zur Validierung von Cache-Anfragen dient, wurde dem RFC-Standard 2616 gemäß überarbeitet. Auf den Plattformen Mac OS X und BSD kann das Kqueue-Backend nun besser mit Fehlern umgehen.

Der Cherokee-Server stellt neben Lighthttpd, Nginx und Hiawatha eine Alternative zum etablierten Apache-Webserver dar. Er beherrscht FastCGI, SCGI, PHP, CGI, TLS- und SSL-Verschlüsselung, virtuelle Hosts, Load Balancing, Reverse Proxies, Bandbreitenkontrolle, Videostreaming und vieles mehr. Cherokee ist für Linux, Mac OS X, verschiedene BSD-Systeme und Solaris verfügbar.

01.02.2011 10:14
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