Cobol für Microsofts Azure-Cloud

Oliver Frommel

Der Software-Hersteller Micro Focus unterstützt mit seinem Cobol-Produkt nun Microsofts Cloud-Plattform Azure.

 

Anwendungen, die mit Visual Cobol R3 geschrieben sind, lassen sich künftig auch auf der Java Virtual Machine (JVM) und Microsofts Cloud-Plattform Azure ausführen. Als Entwicklungsumgebung steht Programmierern die Eclipse IDE oder Microsoft Visual Studio 2010 zur Verfügung. Bislang bot Visual Cobol von Micro Focus die Unterstützung von Windows, Unix, Linux und .Net.

Nach Angaben von Micro Focus sind heute noch über 200 Milliarden Zeilen Cobol-Code im aktiven Einsatz und Cobol steckt hinter mehr als 70 Prozent aller Geschäftsanwendungen. Jedes Jahr kämen sogar noch fünf Milliarden Cobol-Code zu bestehenden Systemen hinzu. Visual Cobol R3 bringt über den Cobol-Sprachkern hinaus einige moderne Erweiterungen mit, die Programmierern von C# und Java den Umstieg erleichtern sollen. Der so genannte Visual Cobol Development Hub ermöglicht Programmierern, Code remote auf Linux- und Unix-Servern zu compilieren und zu debuggen.

20.01.2011 10:23
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