Datenbanksystem Caché bietet nun High Availability

27.09.2010

Das kommerzielle Datenbanksystem Caché macht sich in der neuen Version durch Mirroring hochverfügbar.

 

Der Software-Hersteller Intersystems hat sein Datenbanksystem Caché in der neuesten Version auf Hochverfügbarkeit getrimmt. Dazu unterstützt es mehrere Mirroring-Szenarien. Im einfachsten Fall spiegelt ein zweiter Server den Datenbank eines primären Servers. Über eine so genannte Mirror Virtual IP können Clients auf die Datenbank zugreifen, auch wenn der erste Knoten ausfällt. Zusätzlich unterstützt Caché auch asynchrone Mirrors auf weitere Server, die zum Beispiel zum Reporting dienen können. Auf diese Art lassen sich auch mehrere Firmen-Standorte miteinander abgleichen. 

Neben der Hochverfügbarkeit bietet die neue Caché-Version Java-Programmierern mit Caché eXTreme für Java eine Programmierschnittstelle, die über das Java Native Interface hohe Performance bei Zugriffen auf den Datenbankkern garantieren soll.

Caché, auf dem nach Herstellerangaben SQL-Abfragen fünfmal schneller laufen als auf relationalen Datenbanken, ist für Windows, Linux, Mac, Unix und OpenVMS verfügbar. Die Preise reichen von 220 bis 1390 US-Dollar pro User, je nach Konfiguration. Eine kostenfreie, voll funktionsfähige und zeitlich unbegrenzte Einzelplatzversion von Caché lässt sich auf der InterSystems-Website (www.intersystems.com/cache/downloads) herunterladen.

 

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