Dritter Release-Kandidat von OrientDB veröffentlicht.

19.07.2011

Die NoSQL-Datenbank OrientDB will mit 150.000 geschriebenen Records pro Sekunde ein Ausrufezeichen setzen.

Der dritte Release-Kandidat der OrientDB-Version 1.0 integriert nochmals einige Verbesserungen, die die Performance und die Verwendung von Speicherplatz betreffen. Auf einem handelsüblichen Laptop mit einem Core Duo 2.40Ghz,  3 GByte RAM und einer Festplatte mit 5.400rpm speichert OrientDB nach Angaben der Entwickler 150.000 Records in der Sekunde. Im neuen Release-Kandidaten haben die Entwickler den Index-Manager dahingehend aktualisiert, dass er nun auch Indexe von Suchanfragen mit mehreren Bedingungen anlegt. Neu sind außerdem die SQL-Befehle "SQL ALTER CUSTER" und "SQL operator EXISTS".

OrientDB ist eine dokumentenorientierte NoSQL-Datenbank, die wenig Ressourcen verbraucht und im Gegensatz zu anderen NoSQL-Produkten nicht das ACID-Prinzip (Atomicity, Consistency, Isolation, Durability) aufgibt. OrientDB ist in Java geschrieben und läuft auf allen Betriebssystemen, die die Java-5-Plattform unterstützen. Die Datenbank steht unter der Apache-Lizenz 2.0. Für erfahrene SQL-Entwickler bietet OrientDB eine über SQL abfragbare Kompatibilitätsschicht.

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