Drizzle-Datenbank produktionsreif

Oliver Frommel

Der MySQL-Fork Drizzle steht zum ersten Mal zum produktiven Einsatz zur Verfügung.

 

Der MySQL-Fork Drizzle steht zum ersten mal als so genanntes GA-Release (General Availability) zur Verfügung. In der MySQL-Welt steht dies für eine Version, die sich zum produktiven Einsatz eignet. Drizzle basiert auf dem Code von MySQL 6.0, wurde aber in weiten Teilen umgeschrieben und abgespeckt. So haben die Entwickler eine ganze Reihe von Storage-Engines entfernt. Die Standard-Engine ist das moderne InnoDB, bei der Replikation geht Drizzle ganz eigene Wege. Drizzle ist auf den Einsatz in einer Umgebung mit vielen parallelen Verbindungen ausgelegt und verzichten zugunsten von Skalierbarkeit derzeit auf Stored Procedures und Trigger.

Das Tool "drizzleadmin" erlaubt es beispielsweise Administratoren sich mit der Datenbank zu verbinden, wenn die maximale Anzahl von Verbindungen schon ausgeschöpft ist. Mit "drizzledump" lassen sich unter anderem bestehende MySQL-Datenbanken nach Drizzle migrieren. Mehr Informationen zu Drizzle finden sich im ADMIN-Artikel "Moderne MySQL-Forks und -Patches."

16.03.2011 10:06
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Tags: MySQL MySQL , Datenbank Datenbank

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