FIDO-2.0-Authentifizerung auf dem Weg zum W3C-Standard

18.02.2016

Eine Arbeitsgruppe des World Wide Web Consortium soll die Authentifizierung von Webanwendungen verbessern.

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat mit der Web Authentication Working Group eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die einen Standard zur Authentifizierung von Webanwendungen erarbeiten soll. Als Grundlage dient die FIDO-2.0-Spezifikation, die von Google- und Paypal-Mitarbeitern ausgearbeitet und der Arbeitsgruppe übergeben wurde.

FIDO 2.0 soll künftig bei der Authentifizierung von Benutzern gegenüber Webanwendungen Passwörter überflüssig machen. Dazu setzt FIDO 2.0 auf Public-Key-Verschlüsselung. Bei der Registrierung soll das Client-Gerät ein Schlüsselpaar erzeugen und der Anwendung den öffentlichen Schlüssel übergeben. Vorläufer von FIDO 2.0 sind die UAF- und U2F-Protokolle, deren Schwächen zur Ausarbeitung des FIDO-Nachfolgers geführt haben.

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