Filesystem-Rollback in Fedora 13 Beta

Oliver Frommel

Unter den vielen Neuerungen in der kommenden Fedora-Distribution sind einige für Administratoren interessante Features, von der freien Exchange-Alternative bis zum Dateisystem mit Snapshots.

 

Mit der Veröffentlichung der Beta-Version von Fedora 13 haben die Entwickler einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum fertigen Release zurückgelegt. Die Distribution dient als Testbett für kommende Releases von Red Hat Enterprise Linux und bringt dementsprechend besonders viele neue Features mit, auf die Anwender anderer Linux-Distributionen noch warten müssen. So gibt es für den Desktop-User verbesserten 3D-Support mit den freien Nvidia-Treiber oder auch einige Erweiterungen beim Network-Manager. Als Groupware bringt Fedora nun Zarafa mit, das Funktionen wie Webmail, Kalender, gemeinsames Arbeiten und Aufgabenplanung abdeckt.

Tiefgreifender sind jedoch die Änderungen auf Systemebene, die auch für Administratoren interessant sind. So gibt es nun den System Security Services Daemon (SSSD), der zum Beispiel Authentifizierungsinformationen in einem Cache speichert, und somit Roaming-Usern die Anmeldung auch erlaubt, wenn sie offline sind. Die neueste Version von NFS 4 soll Anwendern mehr Performance bieten, und sie unterstützt auch das kommende Internet-Protokoll IPv6.

Besonders interessant ist ein neues Feature des ZFS-Konkurrenten Btrfs, das nun leichtgewichtige Snapshots erlaubt, die sich auch einzeln mounten lassen. Mit diesem Feature lassen sich leicht Rollbacks realisieren, die das Dateisystem in einen früheren Zustand zurückführen, wenn der Anwender das wünscht. Die neuen Features von Btrfs beschreibt eine eigene Seite auf der Fedora-Website. Schließlich integriert Fedora 13 die PKI-Infrastruktur Dogtag, die ein Artikel in ADMIN 01/2009 bereits ausführlich vorgestellt hat. 

14.04.2010 09:51
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Tags: Storage Storage , Linux Linux , Fedora Fedora

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